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  Weltcup SKifliegen - Harrachov (CZE) - 19.01. - 20.01.2008
  Harrachov ist da, wo ...
... zuletzt im Dezember 2006 auf der Großschanze zwei Weltcups hätten stattfinden sollen, die allerdings beide witterungsbedingt abgesagt werden mussten. Die letzten Sieger aus dem Dezember 2005 (ebenfalls auf der HS 142) sind Andreas Küttel (SUI) und - sehr zur Freude der heimischen Fans - Jakub Janda (CZE).
  
... 2005 erstmals auf der umgebauten Certak-Großschanze zwei Weltcups stattfanden. Die Anlage wurde von K-120 auf K-125 erweitert, der neue Hillsize mit 142m festgelegt. Das ehrgeizige Ziel der Organisatoren war, eine Großschanze zu schaffen, auf der Flüge an oder über die 150m möglich sind. Damit wollte man zu den größten Großschanzen der Welt wie in Willingen (Schanzenrekord 152.5m, Janne Ahonen) oder Titisee-Neustadt (SR 145m, Sven Hannawald) aufschließen. Die aktuelle Bestweite liegt bei 145.5m, aufgestellt von Janne Ahonen in der Qualifikation zum Sonntagsspringen 2004. Der Norweger Lars Bystoel flog im Training des Weltcups 2005 zwar mit 147.5m noch weiter; da diese Marke aber nicht in Qualifikation oder Wettkampf erreicht wurde, gilt sie im Weltcup nicht offiziell als Schanzenrekord.
 
... im Jahr 2002 die Skiflug-Weltmeisterschaft stattfand. Damals stand der Sieger nach nur einem Tag und zwei Durchgängen fest. Am zweiten Wettkampftag mussten beide Durchgänge wegen starken Winden abgesagt werden und Sven Hannawald konnte nach Vikersund
2000 seinen zweiten Skiflug-Weltmeistertitel feiern.
Die Silbermedaille ging an seinen Teamkollegen Martin Schmitt. Bronze holte sich der Finne Matti Hautamaeki.
 
... die Fans während der Skiflug-WM 2002 die rote Karte
für absolut unsportliches Verhalten bekamen. Damals bewarfen einige Zuschauer den Favoriten und späteren Sieger Sven Hannawald mit Schneebällen und sogar mit Flaschen. "Das ist die übelste Aktion, die ich in unserem Sport je erlebt habe", kommentierte FIS-Renndirektor Walter Hofer das Benehmen der 'Hooligans'.
 
... bereits in den Jahren 1983 und 1992 die Skiflug-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. In den 80er Jahren gewann Klaus Ostwald aus der ehemaligen DDR vor Pavel Ploc und Matti Nykaenen. 1992 holte der Japaner Noriaki Kasai Gold vor Andreas Goldberger (AUT) und dem Italiener Roberto Cecon.
 
... 1920 am Fuße des Berg Certak die erste Schanze Böhmens mit künstlicher Anfahrt gebaut wurde. Die berühmteste Ära des Skispringens in Harrachov wurde 1980 mit der Fertigstellung der Certak-Großschanze und der Flugschanze eingeläutet.
 
... mit Pavel Ploc der wohl berühmteste tschechische Skispringer wohnt. Ploc errang während seiner aktiven
Zeit in den 80er-Jahren insgesamt 10 Weltcupsiege, holte bei den Olympischen Spielen in Sarajevo 1984 Bronze, in Calgary 1988 sogar die Silbermedaille und stand bei den Skiflug-Weltmeisterschaften 1983 und 1985 auf dem Treppchen.
1983 sprang er in Harrachov mit 181 m Weltrekord.
Pavel Ploc beendete 1991 seine Karriere.
 
... man hervorragend Urlaub machen kann. Das kleine Städtchen mit gerade einmal 1780 Einwohnern ist eines der bedeutendsten Erholungszentren im Riesengebirge nahe der polnischen Grenze. Bis zur deutschen Grenze
sind es gerade einmal 45 km Luftlinie.
 
... man seit Beginn des 14. Jahrhunderts Glas erzeugt. 1712 wurde die erste Glashütte im heutigen Harrachov gegründet, die ab 1754 der Grafenschaft Harrach gehörte. Das Riesengebirge verdankt seine weltweite Berühmtheit unter anderem der traditionellen Glaserzeugung.
 
 










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