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  Certak Flugschanze - Harrachov (CZE)
 HS Hill-Size: 205 m
 K K-Punkt: 185 m
  K-Punkt Neigungswinkel: 34,50°
 h Höhendiff. zwischen Schanzentisch-
kante und K-Punkt: 95,69 m
 n Horizontaldistanz zwischen Schanzen-
tischkante und K-Punkt:
 h/n 0,609
  Neigungswinkel Schanzentisch: 10,50°
 s Schanzentischhöhe: 4,62 m
 e Anlauflänge: 124,3 m
 t Schanzentischlänge:
  Wissenswertes
 
  Schanzenrekord:
214,5 m
Matti Hautamaeki (FIN) am 09.03.2002
Thomas Morgenstern (AUT) am 18.01.2008
 
  Anlage

Am Nordhang des Berges Èertova hora, umfasst insgesamt
fünf Schanzen: HS 205, HS 134, HS 100, K 70, K 35.
 
  Lage

Nordöstlich von Prag an der polnischen Grenze, im Riesengebirge; auf 686 m Höhe gelegen; 1.780 Einwohner.
 
  Bedeutung
Wintersportzentrum; regelmäßig Austragungsort für Weltcup-
und Continentalcupspringen sowie Skiflugwettkämpfe.
  
 
  Information / Internet
 
  Information:
Ski Klub Harrachov
CZ-512 46 Harrachov 487
Tel.: +420 (432) 52 93 05
Fax: +420 (432) 52 94 56
 
  Internet:
www.skiflying-harrachov.cz
 
  Anreise: 
Harrachov ist dank seiner Lage direkt an der internationalen Strasse E 65 (aus Richtung Prag oder Polen) sehr gut erreichbar. Im Winter sind Winterreifen und Schneeketten erforderlich.
 
  Chronik der Schanzenanlage
 
  1920 wurde die erste Schanze in Böhmen mit künstlicher Anfahrt gebaut.
 
  1922 errichtete der örtliche Skiclub von Harrachov seine erste Schanze auf dem Berg Ptaèinec.
 
  1956 wurde die erste Schanze mit einer Kunststofffläche in
der Republik in Betrieb genommen.
 
  Nach der Fertigstellung des Sprung- und Laufstrecken-Areals einschließlich der K-120- und der Skiflugschanze begann 1980 eine neue Ära. Harrachov wurde regelmäßiger Veranstalter von Weltcupspringen.
 
  1983, 1992 und 2002 fanden hier die Skiflug-Weltmeister-
schaften statt (1983 gewann Klaus Ostwald / DDR,
1992 Noriaki Kasai / JPN, 2002 Sven Hannawald / GER).
 
  Zweimal fiel in Harrachov der Weltrekord (bzw. wurde er eingestellt): 1980 sprang Armin Kogler 176 Meter weit,
1983 erreichte Pavel Ploc 181 Meter.
 
  1996 überflog hier Andreas Goldberger erstmals bei einem offiziellen Wettbewerb mit 204 Metern die magische Zwei-hundertmetermarke.
 
 

 

 

 


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