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Adam Malysz gewann am Dienstag die Qualifikation
für das Springen von der Großschanze am
Mittwoch (9.30 Uhr OZ / 17.30 Uhr MEZ). Er kam auf
123,5 Meter (120,8 Punkte) und lag 1,7 Punkte vor
Sven Hannawald (122 m / 119,1) und dem punktgleichen
Slowenen Robert Kranjec.
”Für den Wettbewerb bin ich sehr zuversichtlich.
Das Krafttraining steckte noch ein bisschen in den
Knochen. Ich hoffe, morgen wieder frischer zu sein“,
zog Sven Hannawald Bilanz.
Im Probedurchgang war der Silbermedaillen-Gewinner
vom Sonntag zuvor gestürzt. Er hatte bei der
Landung die Ski verkantet und war den Hang hinuntergerutscht,
gab aber sofort Entwarnung: ”Mir ist nichts passiert.“
Cheftrainer Reinhard Heß war zufrieden mit der Leistung
seines Schützlings: ”Ich habe noch kleine Fehler
bei ihm gesehen, aber zweifellos springt Sven um Gold.
Die Schanze liegt ihm“, gab sich der Bundestrainer
zuversichtlich.
Bei Martin Schmitt läuft es dagegen noch nicht
wie gewünscht, das Knie bereitet immer noch Probleme:
”Ich wollte heute unbedingt springen, aber das Knie
zwickt halt. Ich taste mich ran, obwohl eine Medaille
ganz schwer wird.“ So reichte es nur für 113
Meter und Platz 28.
Michael Uhrmann (111,2 Punkte/119 Meter) wurde Elfter,
der Oberhofer Stephan Hocke (100,8/113,5) belegte
Rang 24. Damit sind alle vier Deutschen für das Springen
qualifiziert. Stephan Hocke hat keine großen
Erwartungen für das morgige Finale: "Ich bin
einfach nur froh, dabei zu sein. Olympia ist ein absolutes
Highlight."
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