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Ein Schneesturm mit Windspitzen bis zu 140 km/h hat
der Qualifikation für das Springen von der Normalschanze
den Garaus gemacht. Sie soll nun am Sonntag um 16:15
Uhr (MEZ) anstelle des Probedurchgangs vor dem Wettkampf
nachgeholt werden.
Die Athleten nahmen die Absage gelassen. ”Ich sehe
das locker. Gegen das Wetter kann eh keiner was machen“,
kommentierte Sven Hannawald die Situation.
Michael Uhrmann scherzte: "Ich bin schwer enttäuscht.
Das macht doch gerade den Reiz des Skispringens aus,
bei solchen Verhältnissen durch die Lüfte zu gleiten.
Das sind doch alles Hosenscheißer."
Die DSV-Adler vertrieben sich stattdessen die Zeit
mit Fußballspielen und Krafttraining. Bundestrainer
Reinhard Heß: ”Die Anspannung muss raus. Aber
wir sind solche Verlegungen gewohnt. Sven und Martin
sind traumhaft in Form und werden bei regulären Bedingungen
um die Medaillen mitspringen. Wir hätten zwar gerne
noch ein, zwei Probesprünge mehr gehabt, aber heute
hätte sich hier sowieso niemand über die Schanze getraut."
Bis auf Michi Uhrmann...
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