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Sven Hannawald hat beim Training für das Springen
von der Normalschanze seine Favoritenstellung weiter
untermauert. Mit 98,5 Metern überflügelte
er die Konkurrenz und verwies Adam Malysz auf den
zweiten Platz (97,5 Meter). Im ersten von drei Durchgängen
flogen nur die Südkoreaner Choi und Kang mit 96 sowie
Michael Uhrmann mit 95,5 Metern weiter als Hannawald,
allerdings mit deutlich längerem Anlauf.
Matti Hautamäki kam im zweiten Durchgang auf
94 Meter. Janne Ahonen konnte an seine guten Trainingsweiten
vom Mittwoch nicht anknüpfen und erreichte 93
Meter.
Bei den Österreichern setzten sich in einer internen
Qualifikation für das Springen von der Normalschanze
wie erwartet Martin Koch und Stefan Horngacher durch.
Einzelne Ergebnisse:
Sven Hannawald (GER) 94,0/4. - 98,5/1. - 93,5/1.
Adam Malysz (POL) 93,0/6. - 97,5/2. - 92,5/2.
Martin Schmitt (GER) 91,5/11. - 96,0/3. - 90,5/7.
Andreas Widhölzl (AUT) 86,0/36. - 93,5/6. - 91,5/5.
Martin Höllwarth (AUT) 86,5/34. - 89,0/19. - 87,0/26.
Im ÖSV-Team steht nach dem Training das folgende
Team:
Andi Widhoelzl - Martin Hoellwarth - Martin Koch -
Stefan Horngacher
Andreas Goldberger und auch Ersatzmann Wolfgang Loitzl
sind beim ersten olympischen Springen am Sonntag in
Park City nicht dabei.
Der 29-jährige Andi Goldberger muss also auf
die Großschanzenbewerbe (Einzel und Team) hoffen,
damit ihm das Schicksal von 1992 erspart bleibt. Auch
damals war der Oberösterreicher nach Albertville
mitgereist, aber nicht zum Einsatz gekommen.
Das finnische Team wird am Sonntag wie folgt aussehen:
Janne Ahonen - Matti Hautamaeki - Veli-Mati Lindstroem
und Toni Nieminen.
Eine faustdicke Überraschung gibt es beim deutschen
Team:
Die Nominierung für das Springen am Sonntag lautet
wie folgt:
Martin Schmitt, Sven Hannawald, Michael Uhrmann und
Christof Duffner.
Das gab Trainer Heß am Abend in Salt Lake City
bekannt.
Der hochgehandelte Stephan Hocke muß also noch
auf seinen ersten Einsatz bei Olympia warten.
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