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Beim ersten Training für das Mannschaftsspringen
am Montag war Sven Hannawald durch seinem Sturz vom
Mittwoch leicht gehandicapt, die rechte Wade zwickt
immer noch. Daher verzichtete der Hinterzartener nach
zwei Sprüngen auf 122,5 und 118 Meter auf den
dritten Durchgang, um sich zu schonen. Sein Start
im Teamwettbewerb ist jedoch nicht gefährdet.
"Unsere Physiotherapeutin Nicole Hoffmeyer hat alle
Hände voll zu tun. Genau diesen Muskel brauche ich,
um den Ski zu heben", schilderte Hannawald sein Problem.
Mit Massagen und Ultraschall soll er wieder aufgepäppelt
werden.
Martin Schmitt steckte wegen seiner Reizung der Patellasehne
im linken Knie ebenfalls etwas zurück und beendete
das Training nach zwei Sprüngen auf 118 und 112
Meter. Die beiden anderen deutschen Teamstarter, Michael
Uhrmann (114 und 117 Meter) und Stephan Hocke (110
und 112,5), präsentierten sich in guter Form.
Die Startreihenfolge der Deutschen steht noch nicht
fest, als Schlußspringer kommen Hannawald und
Schmitt in Frage. Stephan Hocke rechnet damit, als
zweiter seiner Mannschaft zu starten.
Den weitesten Sprung des Tages zeigte der Finne Matti
Hautamäki mit 127,5 Metern (die beiden anderen Weiten:
121 und 113 Meter). Ebenfalls glänzend in Form:
Adam Malysz (124,5 / 121,5 / 126). Doppel-Olympiasieger
Simon Ammann kam auf 119,5 und 121,5 Meter.
Bei den Österreichern darf sich Wolfgang Loitzl,
der ursprünglich nur als Ersatzmann vorgesehen
war, Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Mit 118,5,
120 und 116 Metern war er klar besser als Martin Koch
(114,5 / 107,5 / 111).
Andreas Goldberger dagegen kann einen Start am Montag
abschreiben, mit 108,5, 77 und 103,5 Metern konnte
er sich nicht empfehlen. Die Ergebnisse der anderen
Österreicher:
Andreas Widhölzl: 118,5 / 115,5 / 120,5
Stefan Horngacher: 113,5 / 116,5 / 117
Martin Höllwarth: 119 / 109,5 / 115,5
Das abschließende Training findet am Sonntag
statt, danach werden die Mannschaftsaufstellungen
bekanntgegeben.
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