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Während
die DSV-Adler in Lillehammer und St. Moritz
bei ihren letzten Vorbereitungen revolutionäre
Vollvisierhelme testeten spulte das ÖSV-Team
in Ramsau die letzten Tests vor Olympia ab und
setzte auf Altbewährtes.
Anzüge, Skier, Abstimmung alles "konventionell"
und vom Feinsten.
Salt Lake City kann kommen, beziehungsweise
sind die ÖSV Springer gestern Abend im
olympischen Dorf eingetroffen und haben die
erste Nacht dort verbracht.
Heute Vormittag steht ein Krafttraining auf
dem Programm bevor am Nachmittag der erste Lokaltermin
an den Schanzen von Park City ansteht. |
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Neben "Kreuz-Bube" Andi Widhoelzl
kann Trainer Toni Innauer gleich auf zwei
weitere Athleten setzen die Chancen auf eine
Medaille in einer der beiden Einzelkonkurrenzen
haben.
Stärke des ÖSV-Teams ist zweifellos
die mannschaftliche Geschlossenheit.
Team Austria ist deswegen einer, eigentlich
aber der Top-Favorit für das Mannschaftsspringen
am 18.02.
Das ÖSV-Team führt die Weltcup-Mannschaftswertung
klar vor Deutschland und Finnland an und die
Normalschanze kommt den Österreichern
mehr entgegen als irgend einem anderen Team.
Stehen die Skispringer aus der Alpenrepublik
praktisch während des gesamten Winters
im Schatten der erfolgsverwöhnten alpinen
Kollegen bietet sich bei Olympia eine der
wenigen Chancen aus dem Schatten der Alpinen
zu treten.
"Skisprung-Professor" Toni Innauer
hat, auch wenn er das so zu Beginn der Saison
nicht gesagt hat, mit seinem Team zielstrebig
auf diesen Termin hingearbeitet.
Die Formkurven der einzelnen Athleten sprechen
Bände im Hinblick auf den Saison-Höhepunkt.
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Ihre
Meinung dazu im Skispringen Forum 
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Andreas
Widhölzl - Chance Einzel:
TOP · Chance Mannschaft: TOP |
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Steckbrief,
Portrait und Poster
"Dieses Material ist Spitze" so das kurze
und aussagekräftige Fazit von Andi "Swider"
Widhoelzl nach den abschließenden Trainingseinheiten
in Ramsau.
Widhoelzl kann in der Form in der er sich zurzeit befindet
in Salt Lake City alles gewinnen.
Die Technik die Widhoelzl springt ist ausgesprochen
riskant und verzeiht nicht den geringsten Fehler.
Hopp oder Top, mittelmäßiges wird es von
ihm in Salt Lake City nicht zu sehen geben.
Besser als nach den beiden Siegen in Japan könnte
sein Selbstvertrauen nicht sein.
Bei ihm wird viel vom ersten Wettkampf abhängen,
läuft es dort nach Wunsch können es die Spiele
des Andi Widhoelzl werden.
Prognose:
Großschanze: Platz 1 - 30· Kleine Schanze:
Platz 1 - 30
· Team: Platz 1-3 |
Martin
Höllwarth - Chance Einzel:
TOP · Chance Mannschaft: TOP |
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Steckbrief,
Portrait und Poster 
Was ursprünglich als "leichte Grippe"
diagnostiziert wurde, und Hoellwarth am Start in Japan
hinderte, entpuppte sich als schwerer als erhofft. Aber
inzwischen ist "Hoelli" wieder absolut fit.
Seine Trainingsergebnisse beim abschließenden
Training in Ramsau waren ausgezeichnet.
Hoellwarth ist neben Adam Malysz und Sven Hannawald
der konstanteste Springer im Weltcup, nur bei drei Springen
landete er nicht unter den Top-Ten.
Er ist der "Kraftmeier" im ÖSV-Team,
oft genug hat er in den vergangenen Springen einen absoluten
Top-Sprung gezeigt. Allerdings ist einer von zweien
zu wenig. In diesem Winter ist er bisher ohne Sieg,
stand aber bereits vier Mal auf dem Treppchen von Einzelspringen
Gelingen ihm innerhalb eines Wettkampfes zwei Top-Sprünge
von der Kategorie "Hoelli-Spezial" steht er
ganz oben.
Prognose:
Großschanze: Platz 1 - 8· Kleine Schanze:
Platz 1 - 8
· Team: Platz 1-3 |
Martin
Koch - Chance Einzel: Top-Ten Platz · Chance
Mannschaft: TOP |
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Steckbrief,
Portrait und Poster
Auf ganz leisen Sohlen hat sich Martin Koch auf Rang
sieben im Gesamtweltcup vorgeschoben.
Hinter Martin Schmitt und vor Stephan Hocke liegt Koch
derzeit.
Koch ist ein "Handwerker", so ruhig und konstant
wie er an den Schanzen auftritt spult er auch seine
Sprünge ab. Und ebenso konstant zeigt seine Leistungskurve
nach oben. In dem Moment wo ihm der erste Sieg gelingt
wird es ein "Sieg mit Ansage" gewesen sein.
In Salt Lake City wird ihm ein Sieg in einem Einzelspringen
noch nicht gelingen, das ist noch zu früh. Wenn
Koch im Training mit der Schanze in Park City zurecht
kommt hat er beste Chancen für das Team nominiert
zu werden und damit hat er dann auch ausgezeichnete
Medaillenchancen.
Prognose:
Großschanze: Platz 3- 10· Kleine Schanze:
Platz 3- 10
· Team: Platz 1-3 |
Stefan
Horngacher - Chance Einzel: Platz · Chance Mannschaft:
TOP |
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Steckbrief,
Portrait und Poster
Stefan Horngacher ist "die Bank" im ÖSV-Team.
Praktisch keine Ausrutscher während des gesamten
Winters, weder nach oben noch nach unten.
Stefan Horngacher steht in seiner letzten Saison als
Aktiver für ein Wort - Zuverlässigkeit.
In den Einzelspringen kämpft er um einen Platz
unter den Top-Ten, für einen Podestplatz wird es
normalerweise nicht reichen.
Im Mannschaftsspringen dagegen ist Horngacher so etwas
wie ein Juwel.
Bei Sprüngen von ihm kann sich der Trainer beruhigt
zurücklehnen, Absturzrisiko: Gegen Null.
Alleine diese Tatsache erhöht die Wahrscheinlichkeit
eines Teamstarts von Horngacher ganz erheblich.
Prognose:
Großschanze: Platz 6- 20· Kleine Schanze:
Platz 6- 20
· Team: Platz 1-3 |
Andreas
Goldberger - Chance Einzel: Platz · Chance Mannschaft:
TOP |
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Steckbrief,
Portrait und Poster
Der "beliebteste Skispringer der Welt" ist
der einzige im ÖSV Team bei dem die Formkurve der
laufenden Saison nicht mit Hinblick auf Salt Lake City
nach oben zeigt.
Goldberger hat auch als einziger ÖSV Springer freiwillig
auf einen start in Japan verzichtet um zu trainieren.
Vor zwei Jahren bei der WM in Lahti hatte Goldberger
noch überraschend Andi Widhoelzl aus der WM-Mannschaft
verdrängt, das wird ihm in Salt Lake City nicht
gelingen.
Ob Goldberger überhaupt startet wird sich vor Ort
entscheiden.
Sollte sich Goldberger für einen Start qualifizieren
geht es für ihn um einen guten Platz.
Eine Medaillenchance gibt es für ihn , wenn überhaupt,
nur mit dem Team.
Prognose:
Großschanze: Platz 10- 30· Kleine Schanze:
Platz 10- 30
· Team: Platz 1-3 |
Wolfgang
Loitzl - Chance Einzel: Platz · Chance Mannschaft:
TOP |
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Steckbrief,
Portrait und Poster
Wolfi "Wuff" Loitzl, der Mann mit dem riesigen
Potential hat es gerade noch geschafft.
Während des gesamten Winters lief Loitzl seiner
Form hinterher.
"Auf den letzten Drücker" hat sich Loitzl
für das ÖSV-Team qualifiziert. Mit den Plätzen
acht und zehn in Zakopane nutzte er seine allerletzte
Chance dabei zu sein.
Die Trainingssprünge in Park City werden nun darüber
entscheiden ob Loitzl zu einem, eigentlich schon für
unmöglich gehaltenen" Einsatz bei den olympischen
Spielen kommt, oder ob er als Ersatz des Ersatzes nach
dem Motto dabei sein ist alles ohne Wettkampf die Heimreise
antreten wird.
Prognose:
Großschanze: Platz 10- 30· Kleine Schanze:
Platz 10- 30
· Team: Platz 1-3 |