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  Olympische Winterspiele 2002 in Salt Lake City
  Kommentar zum Einzelspringen K90, Sonntag, 10. Februar 2002

Alles richtig gemacht, dieser Satz gilt in verblüffender Übereinstimmung sowohl für das finnische als auch für das deutsche Team bzw. deren Trainer.
Janne Ahonen, Veli-Matti Lindström, Matti Hautamäki - geballte Finnenpower auf den Plätzen vier bis sechs.
Janne Ahonen hat, ähnlich wie Michael Uhrmann im deutschen Team, mit dem heutigen Springen den gesamten bisherigen Saisonverlauf in den Geschichtsbüchern verschwinden lassen.
Spitzenplatzierungen für beide heute.
Bei dem eigentlich sensationellen Ergebnis von Sven Hannawald läuft man nach den Trainingsergebnissen Gefahr, ein kleines bißchen enttäuscht zu sein, aber dafür gibt es nicht den geringsten Grund.
Hannawald mit der Silbermedaille auf der Normalschanze ist eine absolute sportliche Glanzleistung für den "Flieger" Hannawald.

Die beiden jeweils "schwächsten" Männer im Team liegen bezeichnenderweise gemeinsam auf Rang 16, Toni Nieminen und Christof Duffner gleichauf mit unerwartet guten Platzierungen.
Besonders bei Christof Duffner ist Platz 16 angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Normalschanze handelt, ein echtes Spitzenergebnis.
Ein Springen hat genügt und sämtliche Prognosen für das Teamspringen am 18.02. sind Makulatur.
Sowohl Mika Kojonkoski als auch Reinhard Heß haben heute ihre Trümpfe auf den Tisch gelegt, und es waren ohne Frage ausgesprochen starke Trümpfe, die beide zu präsentieren hatten. Für das Teamspringen darf man sich auf einen ganz heißen Tanz freuen, die Weltmeisterschaft von 1999 in Ramsau lässt grüßen.

Sven Hannawald
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