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  Olympische Winterspiele 2002 in Salt Lake City
  Kommentar zum Teamspringen K120, Montag, 18. Februar 2002

Nicht zu toppen
Nach diesem Wettkampf ist einem wieder klar, was die Königsdisziplin im Skispringen ist.
Gegen einen direkten Vergleich der besten Teams der Welt ist jedes Einzelspringen nur ein laues Kaffeekränzchen.

Zum Glück wurden die neuen Helme von den DSV-Springern nicht eingesetzt, zum Glück wurden die neuen Anzüge verboten, zum Glück sprangen die Deutschen Adler mit dem gleichen Material wie alle anderen auch.
Denn diese Adler waren mit diesem "konventionellen" Material in der Lage, alle anderen zu bezwingen.
Anderes Material hätte im Falle des Sieges die Neider und im Falle einer Niederlage blanken Hohn produziert.

Kein Ausrutscher im deutschen Team, und dennoch bleibt am Ende die Winzigkeit von 0,1 Punkten nach acht Sprüngen vor dem starken finnischen Team.
Vier neue Olympiasieger in Reihen des DSV hingen am goldenen Faden bzw. an einem halben Meter mehr oder weniger von Martin Schmitt im letzten Sprung.
Das war ein Abschluß des olympischen Skispringens 2002, wie er besser nicht hätte sein können.

Trainer Heß unterstreicht einmal mehr seinen Ruf als Meistermacher, Martin Schmitt ist zum richtigen Zeitpunkt zurück, Michael Uhrmann springt als hätte es den bisherigen WInter 2001/2002 nicht gegeben, Stephan Hocke springt mit der Routine und den Nerven eines Oldies und Sven Hannawald machte einfach sein Zeug - Ergebnis: Die Goldmedaille. So einfach geht das.

Einen Protest gegen die Wertung des gestürzten Sprunges von Matti Hautamaeki hätte es garantiert dann gegeben, wenn ein anderes Team in unmittelbarer Nähe hinter den Finnen gelegen hätte.
Das war nicht so, und das Ergebnis geht mit oder ohne Protest absolut in Ordnung.
Keinen Springer aus irgendeinem Team darf man nach diesem Springen hervorheben, dafür war die gesamte Veranstaltung zu rund, zu harmonisch und einfach zu "sportlich".






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