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Simon Ammann war heute
der lachende Dritte. Während alle rätselten,
ob nun Sven Hannawald oder Adam Malysz mit Gold behangen
werden, schnappte der junge Schweizer allen das gelbe
Edelmetall vor der Nase weg.
Dabei ist sein Sieg nach den glänzenden Weltcup-Resultaten,
die er vor seinem Sturz in Willingen vorzuweisen hatte,
und dem hervorragenden Eindruck, den er bei seinen
Trainingssprüngen in Salt Lake City hinterlassen
hatte, nicht unbedingt überraschend.
Simon Ammann hat der Schweiz die erste olympische
Goldmedaille seit der Einführung der Winterspiele
1924 beschert. Damit hat er sich nicht nur einen Platz
in den sporthistorischen Büchern gesichert, sondern
auch in den Herzen seiner Landsleute.
Was Schmitt und Hannawald in Deutschland und Malysz
in Polen geschafft haben, dürfte Ammann auch
in der Schweiz gelingen: seiner Sportart zu einem
bislang unbekannten Boom zu verhelfen.
Und vielleicht ist in Sachen Edelmetall auch noch
nicht das letzte Wörtchen gesprochen. Auf der
Großschanze am Mittwoch hat Ammann die nächste
Gelegenheit zum Sprung auf´s Treppchen. Wir
werden sehen...
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