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  FIS Sommer Grand Prix 2002
 Rückblick
 Im vergangenen Sommer gab es die knappste Entscheidung, die es je in der Gesamtwertung einer Sommerserie gegeben hatte.
50 Zentimeter, oder ein Platz im letzten Springen, trennten den Österreicher Andi Goldberger nach sieben Springen vom Gesamtsieg beim FIS Sommer Grand Prix 2001.
Gesamtsieger wurde im Sommer 2001 Adam Malysz aus Polen, und der gewann bekanntlich auch den Weltcup 2001/2002.

Die Faustregel, dass die Aussagekraft der Sommerspringen für den Winter gering ist, wurde also wieder etwas relativiert.
Adam Malysz gilt auch in diesem Sommer als Favorit auf den Gesamtsieg, allerdings sind Prognosen im Skispringen, besonders nach langen Pausen, ausgesprochen gefährlich.
 
Sieger 2001: Adam Malysz
 Siegerliste - Sommer Grand Prix - Gesamtwertung
Jahr Platz 1 Platz 2 Platz 3
1994 Takanobu Okabe (JPN) Ari-Pekka Nikkola (FIN) Andreas Goldberger (AUT)
1995 Andreas Goldberger (AUT) Kazuyoshi Funaki(JPN) Ari-Pekka Nikkola (FIN)
1996 Ari-Pekka Nikkola (FIN) Mika Laitinen (FIN) Masahiko Harada (JPN)
1997 Masahiko Harada (JPN) Espen Bredesen (NOR) Martin Höllwarth (AUT)
1998 Masahiko Harada (JPN) Kazuyoshi Funaki (JPN) Martin Schmitt (GER)
1999 Sven Hannawald (GER) Andreas Goldberger (AUT) Janne Ahonen (FIN)
2000 Janne Ahonen (FIN) Matti Hautamäki (FIN) Hideharu Miyahira (JPN)
2001   Adam Malysz (POL) Andi Goldberger (AUT) Stefan Horngacher (AUT)
2002 ? ? ?
"Es wird unglaublich schwer werden im nächsten Winter die Erfolge des Winters 2001/2002 zu wiederholen, andere große Nationen (Österreich, Finnland, Norwegen) gehen mit neuen Trainern und einer ganz neuer Motivation an den Start".
Das ist der aktuelle Ausblick von DSV Co-Trainer Wolfgang Steiert für den kommenden Winter.
Für den Sommer gilt das zwar nicht, denn die DSV-Adler haben im Sommer praktisch nichts zu verteidigen oder zu wiederholen.
Aber der Sommer wird Aufschluss darüber geben wie die einzelnen Teams gearbeitet haben, bei welchen Athleten die Technik bereits stimmt, und wo noch "gefeilt" werden muss.

Bisher kann niemand genau einschätzen welche Fortschritte die Teams in den vergangenen vier Monaten, im internationalen Vergleich, gemacht haben.
Der Sommer Grand Prix 2002 wird es zeigen.
Der Auftakt in Hinterzarten und die folgenden Springen sind Teil eins im Kapitel "Stunde der Wahrheit".
Ohne Martin Schmitt und Sven Hannawald müssen sich die DSV-Adler der neu formierten konkurrenz stellen.

Auf die Reise nach Japan wird in diesem Sommer, zwar zum Leidwesen der japanischen Fans, aber doch sinnvoller Weise, verzichtet.
Zu groß waren logistischer- und körperlicher Aufwand für die Asienreisen in den vergangenen Jahren im Sommer.

 Top- Favoriten für den Sommer Grand Prix 2002
 
Im Skispringen kann man sich mit Prognosen, was Ergebnisse und Platzierungen angeht, ganz besonders die Finger verbrennen.
Während der Saison funktioniert das mit den Vorhersagen zwar normalerweise ganz gut, aber nach einer langen Pause werden die Karten regelmässig komplett neu gemischt.

Auf die "alten Bekannten" wie Adam Malysz und Janne Ahonen kann man normalerweise getrost setzen, aber dann?
Weder Athleten noch Trainer können Auskunft darüber geben wie der Leistungsstand im Vergleich zur internationalen Konkurenz ist.

Letztendlich ist der Sommer Grand Prix ja eine wichtige Veranstaltung die genau diese Fragen, nicht nur für die Zuschauer, beantworten soll.
Man wird sehen ob die Meister der vergangenen Winter und Sommer ihre Vormachtstellung behaupten können.

Sven Hannwald, Martin Schmitt und Simon Ammann nehmen nicht, bzw. nur teilweise am FIS Sommer Grand Prix 2002 teil.

Neues Reglement wird getestet, mehr dazu:
Malysz Ahonen
Hautamaeki Hoellwarth
Widhoelzl Kranjec
 Termine - Sommer Grand Prix 2002
 
  Datum Austragungsort Nat.   K-Pt. Bemerkungen
 
10.08.2002
11.08.2002

14.08.2002

06.09.2002
07.09.2002

14.09.2002

Hinterzarten
Hinterzarten

Courchevel

Lahti
Lahti

Innsbruck

GER
GER

FRA

FIN
FIN

AUT

 
 

 

 
 

 
 

K 95
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K 120

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FIS Sommer Grand Prix
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