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Adam Malysz ist Doppel-Weltmeister.
Der Pole gewann genauso souverän wie auf der
Großschanze auch auf dem K-90-Bakken und ist
damit der König von Predazzo. Mit 104 und 107,5
Meter im Finale verwies Malysz (279 Punkte) den 'Comebacker
des Jahres' Tommi Ingebrigtsen (100,5m, 105 m, 263
Punkte) auf Platz 2. Der Satz auf 107,5 Meter bedeutete
Schanzenrekord. Damit ist er auf der Groß- und
der Normalschanze Rekordhalter. Nach dem Springen
sprach er von "fast perfekten Sprüngen.
Ich bin so glücklich, ich habe niemals damit
gerechnet, zwei Goldmedaillen zu gewinnen". Bronze
ging an den Japaner Noriaki Kasai (99 m, 104 m, 259,5
Punkte) der mit drei Medaillen der erfolgreichste
Skispringer dieser WM ist.
Ingebrigtsen bestätigte, dass Malyszs Sprünge
perfekt waren und freute sich diebisch über seine
Silbermedaille. "Damit habe ich nicht gerechnet,
ich bin sehr glücklich", ließ er wissen.
Beim letzten WM-Springen auf der Normalschanze in
Lahti war Ingebrigtsen noch Letzter geworden. Ins
gleich Horn blies Kasai, der nach Silber mit dem Team
und Bronze auf der Großschanze schon wieder
aufs Podest sprang: "Ich hatte von Gold geträumt,
aber Adam war kaum zu schlagen heute. Ich bin sehr
glücklich."
DSV und ÖSV gehen leer aus
Gar nicht glücklich waren die DSV-Adler, deren
bester Michael Uhrmann auf Rang 13 war. Sven Hannawald
wurde wie schon in Lahti 2001 auf der Normalschanze
schlechtester Deutscher, damals hinter Martin Schmitt,
Alexander Herr und Frank Löffler. In Predazzo
landeten Uhrmann, Christof Duffner (20.) und Georg
Späth (22.) vor Hanni, der sich nach Sprüngen
auf 95 und 94 Metern mit Platz 24 begnügen musste.
"Das ist ein Pissbakken. Das waren die beschissensten
anderthalb Wochen seit langem", schimpfte er.
Die ÖSV-Adler hatten in Martin Höllwarth
ihren besten Athleten. Doch Platz sieben bedeutete,
dass die Österreicher wie die Deutschen und Slowenen
ohne Medaillen nach Hause müssen. Seinen letzten
Sprung in Predazzo zeigte Lokalmatador Roberto Cecon.
Der Italiener landete auf Rang 23 und sagte nach dem
Springen: "Ich bin nicht sehr zufrieden heute.
Ich werde sicher wieder an die Schanze kommen, aber
nicht als Springer."
Überschattet wurde das Springen von einem schweren
Sturz von Florian Liegl. Als 11. des 1. Durchgangs
stand er im Finale seinen Sprung auf 99 Meter nicht
und zog sich Prellungen zu.
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