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Noriaki Kasai ist auch weiterhin blendend in Form.
Der Japaner gewann die Qualifikation für das
morgige Springen von der Großschanze mit 131,5
m und 138,7 Punkten vor Matti Hautamäki (130
m / 136,0) und Adam Malysz (128,5 m / 131,8). Auch
der Norweger Tommy Ingebrigtsen konnte seine ausgezeichneten
Trainingsergebnisse bestätigen und wurde Vierter.
Bester DSV-Springer war Michael Uhrmann auf Platz
13 und zeigte damit aufsteigende Tendenz. Auch Georg
Späth (17.) und Christof Duffner (19.) erfüllten
die Erwartungen, auch wenn Duffner mit seinem Ergebnis
nicht ganz zufrieden war: "Ich komme mit der
Schanze noch nicht so zurecht."
Sven Hannawald kam auf einen für ihn ungewohnten
21. Platz, ein zu aggressiver Absprung hatte ihn wertvolle
Meter gekostet. Auch mit den Verhältnissen an
der Schanze kam der Hinterzartener nicht zurecht:
"Das soll keine Ausrede sein, denn andere haben
die gleichen Bedingungen, aber ich springe lieber
bei Tageslicht und muss mich erst noch auf die veränderten
Lichtverhältnisse umstellen." Einige Athleten
hatten über die ihrer Meinung nach zu schwache
Beleuchtung an der Schanze geklagt.
Einen Platz hinter Sven Hannawald fand sich Martin
Schmitt wieder, der immer noch nach seiner Form sucht:
"Besonders glücklich macht mich so ein Ergebnis
natürlich nicht." Immerhin sind alle fünf
DSV-Adler beim Wettkampf dabei.
Auch die ÖSV-Springer blieben hinter den Erwartungen
zurück. Andreas Widhölzl wurde Zehnter,
Martin Höllwarth kam auf Rang 16. Christian Nagiller
konnte mit Platz 25 nicht an die letzten Weltcup-Ergebnisse
anknüpfen. Noch schlimmer erwischte es Florian
Liegl, der nach Problemen beim Absprung bei 94,5 Metern
landete und 61. wurde.
Eine Überraschung gelang Doppel-Olympiasieger
Simon Ammann, der Achter wurde. Der Schweizer kann
pünktlich zum Saisonhöhepunkt an die Form
vom letzten Jahr anknüpfen.
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