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Adam Malysz geht als Top-Favorit in
das WM-Springen auf der Normalschanze. Der frischgebackene
Weltmeister vom großen Bakken gewann mit 105
Metern (138 Punkten) souverän die Qualifikation
vor Geheimfavorit Tami Kiuru. Der Finne flog auf 102,5
Meter und erhielt dafür 132,5 Punkte. Hinter
Kiuru gesellten sich alle anderen Finnen, die somit
die Plätze 2 bis 5 belegten. Arttu Lappi, Matti
Hautamaeki und Veli-Matti Lindström bewiesen,
dass die Herausnahme von Tournee-Sieger Janne Ahonen
durchaus ihre Berechtigung hatte. Doch Malysz ist
kaum zu schlagen. Die besten 15 des Weltcups mussten
mit einer Luke weniger Anlauf auskommen, die vier
Finnen gehören noch nicht zu den Top 15. Das
wertet Malyszs Sprung noch einmal auf.
Auf den Plätzen sechs und sieben reihten sich
zwei DSV-Adler ein: Sven Hannawald und Georg Späth.
Vor allem für Späth wird immer mehr zum
WM-Gewinner wird. Der 21-Jährige besticht durch
eine nie für möglich gehaltene Leistung
in Predazzo. Enttäuschend ist einmal mehr der
Auftritt der Österreicher. Martin Höllwarth
auf Platz 14 war noch der beste ÖSV-Adler. immerhin
sind alle vier Österreicher im Wettkampf dabei.
Zum erweiterten Kreis der Medaillen-Kandidaten gehört
Noriaki Kasai. Seine 102 Meter bedeuteten die fünftgrößte
Weite, allerdings begnügte er sich mit einer
'Haferl-Landung', so dass er am Ende auf Rang acht
landete. Beste Norweger waren Tommi Ingebrigtsen,
der im Training mit Top-Resultaten auf sich aufmerksam
gemacht hatte, und Lars Bystoel, die sich mit Kasai
Rang acht teilten. Für Gastgeber Italien gibt
es einen Hoffnungsschimmer: Roberto Cecon landete
auf Platz 12 und machte damit die italienischen Fans
froh.
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