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30 Zuschauer erlebten am Mittwoch Abend
das erste Training auf der K120 Schanze von Predazzo.
In beeindruckender Weise meldete sich dabei der Finne
Matti Hautamaeki zurück. Nach seinem Doppelerfolg
bei den finnischen Meisterschaften am vergangenen
Wochenende, konnte Hautamaeki auch in Predazzo überzeugen.
Mit Sprüngen von 124,5, 132,5 und 124,5 Metern
erreichte Hautamaeki in zwei von drei Durchgängen
die Bestweite und belegte einmal Rang drei.
Ebenfalls überzeugen konnte der Sieger des Windspringens
von Willingen, der Japaner Noriaki Kasai. Wie Hautamaeki
kam auch Kasai auf Anhieb blendend mit der Schanze
zurecht und unterstrich seinen Anspruch auf einen
Spitzenplatz im Wettkampf.
Top-Favorit Sven Hannawald liess es gewohnt ruhig
angehen, wurde von Sprung zu Sprung besser und war
am Ende des Trainings hochzufrieden. "Es ist
eine ziemliche Gewöhnungssache auf dieser Schanze
mit dem flachen Anlauf. Ich bin aber angenehm überrascht
weil ich eigentlich dachte, dass der Rückenwind
mir mehr Probleme bereiten würde. Ich bin mit
dem Ergebnis von heute sehr zufrieden".
Titelverteidiger und Aussenseiter Martin Schmitt kam
nach großen Problemen im ersten Durchgang immer
besser zurecht und zog nach Ende des Trainings ebenfalls
ein positives Fazit. "Ich hoffe, dass ich morgen
noch etwas näher an die Spitze komme, aber mit
den letzten beiden Durchgängen bin ich zufrieden,
es hätte schlimmer kommen können" sagte
Schmitt.
Einen starken Eindruck hinterließ das slowenische
Team, mit dem frischgebackenen Vize-Juniorenweltmeister
Rok Benkovic und Igor Medved konnten sich gleich zwei
Athleten für die slowenische Mannschaft empfehlen.
Was die Ergebnisse von heute insgesamt wert sind,
wird man allerdings erst am Donnerstag sehen, wenn
alle Teams am Start sind.
Die
Top-30 des Trainings 
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