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Adam Malysz, der Finne Tami Kiuru
und der Norweger Tommy Ingebrigtsen waren die dominierenden
Athleten beim zweiten Training auf der Normalschanze
von Predazzo.
Malysz meldete mit dem Ergebnis des Trainings seine
ernsthaften Ansprüche auf den Titel als Doppelweltmeister
an. Doppelweltmeister von der Normal - und der Großschanze
wurde zuletzt 1974 Hans-Georg Aschenbach.
Ingebrigtsen und Malysz erreichten mit 104 Metern
die größte Weite des Trainings. Tami Kiuru
gelangen konstante Sprünge an die 100 Meter-Marke.
Kiuru meldete damit ernsthafte Ansprüche auf
eine Einzelmedaille am Freitag an.
Schmitt und Mechler beim Wettkampf
nur Zuschauer
Mitfavorit Sven Hannawald verzichtete auf das Training
am Mittwoch. Michael Uhrmann kam wie am Vortag gut
mit der kleinen Schanze zurecht und konnte aus dem
deutschen Team den besten Eindruck hinterlassen.
Schanzenrekordhalter Maximilian Mechler landete dagegen
nach Sprüngen von 80 Metern am Ende des Starterfeldes.
Mechler wird nun, ebenso wie Martin Schmitt, der erneut
große Probleme hatte, den Wettkampf als Zuschauer
erleben. Nominiert für das deutsche Team sind
Michael Uhrmann, Sven Hannawald, Christof Duffner
und Georg Späth.
Ahonen nicht am Start
Im finnischen Team sorgte Veli Matti Lindstroem für
eine kleine Sensation. Lindstroem verdrängte
Mannschaftsweltmeister Janne Ahonen aus dem Team.
Bereits bei der Ausscheidung zum Mannschaftsspringen
war Lindstroem nur hauchdünn an Ahonen gescheitert.
Das finnische Team von der Normalschanze:
Matti Hautamäki, Tami Kiuru, Arttu Lappi, Velli-Matti
Lindström
Bystoel neben Ingebrigtsen stärkster Norweger
Während Bjoern-Einar Romoeren, Sigurd Pettersen
und Roar Ljoekelsoey allesamt nicht überzeugten,
lieferte Lars Bystoel eine gute Vorstellung ab. Bystoel
kratzte an der 100 Meter Marke und hat seinen Platz
im norwegischen Team sicher.
WM für Andi Widhoelzl und Andreas Kofler beendet
Völlig von der Rolle war der Österreicher
Andi Widhoelzl. Wie am Vortag kam Widhoelzl mit der
Schanze überhaupt nicht zurecht, und landete
mit seinen Sprüngen bei 80 Metern.
Widhoelzl wird das Springen am Freitag nur als Zuschauer
erleben.
Ebenfalls beendet ist die WM für Andreas Kofler.
Kofler musste wegen einer Rückenverletzung, die
vom Krafttraining im Sommer herrührt, die Heimreise
antreten und befindet sich in St. Johann im Krankenhaus.
Nominiert sind für das ÖSV-Team jetzt neben
den bereits qualifizierten Florian Liegl und Martin
Höllwarth die beiden Jung-Adler Christian Nagiller
und Thomas Morgenstern.
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