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Mit dieser Weltmeisterschaft hat der
Winter der Überraschungen seinen vorläufigen
Höhepunkt erreicht.
Wie war das noch gleich nach dem Sieg von Noriaki
Kasai bei der "Windlotterie" von Willingen?
Ein Zufallstreffer?
Heute verabschiedet sich Kasai als einziger Athlet
mit drei Medaillen aus Predazzo. Eine unglaubliche
Vorstellung von ihm und dem gesamten japanischen Team.
Die Wiederauferstehung des japanischen Skispringens
nach Jahren - in nur zehn Tagen.
Nichts zu holen dagegen für den DSV, und ebenso
nichts zu holen für den favorisierten ÖSV.
Die Finnen, die eigentlich niemand so richtig auf
der Rechnung hatte, können mit breiter Brust
die Heimreise bzw. die Reise nach Oslo antreten.
Verrückte Welt, konnte das vorher jemand ahnen?
Nein.
Die Zuschauer haben eine wirklich gelungene WM erlebt,
die nicht zuletzt wegen dem permaneneten blauen Himmel
in die Geschichte eingehen wird.
Aber diese WM hat noch etwas ganz anderes, quasi als
Abfallprodukt, zu bieten: enorme Spannung für
die kommenden Springen in Oslo, Lahti und Planica.
Werden sich die Sieger von Predazzo auch nach der
WM in die Siegerlisten eintragen? Oder haben die Schanzen
und die Bedingungen der WM wirklich derartig eigene
Gesetze, dass der Weltcup in Oslo so weitergeht als
hätte es diese WM nie gegeben?
Auf Wiedersehen in Oslo, dem spannendsten Weltcupwochenende
dieses Winters.
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