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  Skiflug-Weltmeisterschaft - Bad Mitterndorf/Tauplitz (AUT) - 13.01. - 15.01.2006
  Typen und Gesichter - Wettkampftag 1 - Einzel, 13.01.2006

Martin Koch: "Er ist ein Trainings-Weltmeister, er kann seine Leistung meist nicht in den Wettkampf mitnehmen. Deswegen hatte ich ihn nicht auf der Rechnung", gab Dieter Thoma reumütig zu, als er den ersten Tag der Skiflug-WM analysierte. Doch der Kärntner überzeugte und liegt nach zwei von vier Sprüngen auf dem Bronzerang. In dieser Saison war Rang elf beim Neujahrsspringen sein bestes Resultat. Er gilt als Fliegertyp, hat aber bisher auch da noch keine großen Erfolge erzielen können. "Heute hat der Martin vorgelegt und alle mitgerissen", lobte ihn sein Trainer Alexander Pointner. Wenn Koch am Samstag seine Nerven unter Kontrolle hat, kann er endlich einmal Edelmetall mit nach Hause nehmen.


Sigurd Pettersen: Es ist einfach wie verhext. Im Training zeigt er auf, im Weltcup raucht er ab. Für Sigurd Pettersen war die Skiflug-WM, zumindest der Einzel-Wettkampf, schon nach dem ersten Flug beendet. Nur 31. wurde der tieffliegende Norweger, der in dieser Saison über gute Trainingssprünge nicht hinaus kommt. Für den Tournee-Sieger von 2004 wird es langsam knapp, noch in Olympiaform zu kommen. Die Ratlosigkeit steht ihm ins Gesicht geschrieben und Mika Kojonkoski wird sich überlegen, ob es Sinn macht, seinen kriselnden Ex-Star mit nach Turin zu nehmen.




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