zurück zur
 Übersicht
 
 home
 Aktuelles
 Terminplan
 Ergebnisse
 Archiv
 Sportwetten
  
 Interaktiv
 Gästebuch
 Forum
 Chat
 

  Skiflug-Weltmeisterschaft - Bad Mitterndorf/Tauplitz (AUT) - 13.01. - 15.01.2006
  Bericht - Entscheidung - Einzel, 14.01.2006

Roar Ljoekelsoey hat es sich nicht nehmen lassen. Der 29-jährige Ausnahmeathlet gewann zum zweiten Mal in Folge die Skiflug-WM und krönte sich damit zum erfolgreichsten norwegische Skiflieger aller Zeiten. Mit 788 Punkten siegte er vor 40.000 Zuschauern auf dem Kulm vor den drei local heros Andreas Widhölzl (Silber/762,4), Thomas Morgenstern (Bronze/752,2) und Martin Koch. "Das ist ein besonderes Gefühl, man kann es gar nicht beschreiben, noch einmal den Titel zu holen", freute sich der alte und neue Weltmeister.

Glänzender Fünfter wurde Michael Uhrmann, der sich am Samstag noch von Rang 12 nach vorne kämpfte und eine Kampfansage für den Team-Wettkampf machte: "Österreich, Norwegen, Finnland - die sind schon sehr stark. Aber einen von denen werden wir putzen und dann haben wir eine Medaille." Die übrigen Deutschen kamen auf die Ränge 13 (Michi Neumayer), 21 (Alex Herr) und 22 (Schorschi Späth). Vor allem Herr und Späth müssen sich steigern, wollen sie eine Team-Medaille holen.

Für die Schweiz war Andreas Küttel auf Rang sechs der beste Athlet. Die beiden Tournee-Sieger Jakub Janda und Janne Ahonen folgen auf den Plätzen sieben und acht. Die hoch gehandelten Norweger platzierten außer Ljoekelsoey nur Bjoern-Einar Romoeren (10.) unter den Top Ten. Damit sind die Österreicher klarer Favorit für den Team-Wettkampf.

Für Adam Malysz waren die vier Sprünge am Kulm eine einzige Ernüchterung. Platz 20, dabei hatte er im vergangenen Jahr hier noch triumphiert. In der Nacht erlitt der Pole zudem einen Migräne-Anfall und er musste sich übergeben. So war Malysz nicht einmal der beste Pole. Bester Schützling von Heinz Kuttin war Robert Mateja auf Rang 19.

Bei der Entscheidung auf dem Kulm war eine große Zahl prominenter Sportler aus allen möglichen Sportarten zugegen. Organisator Hupo Neuper hat wirklich keine Kosten und Mühen gescheut. Der prominenteste Gast in der Steiermark: Box-Legende Muhammad Ali. Aber auch Schwimm-Olympiasieger Marc Spitz oder Motorrad-Idol Giacomo Agostini gaben sich die Ehre.

 zurück