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Skiflug-Weltmeisterschaft - Bad Mitterndorf/Tauplitz (AUT) - 13.01. - 15.01.2006 |
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Titelverteidiger |
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Roar Ljoekelsoey geht im Einzelbewerb am Kulm als Titelverteidiger ins Rennen. Bei den letzten Skiflug-Weltmeisterschaften in Planica (SLO) 2004 katapultierte sich der Norweger am zweiten Tag noch vom vierten auf den ersten Rang und verwies die beiden Finnen Janne Ahonen und Tami Kiuru auf den Silber- bzw. Bronzerang. Den undankbaren vierten Platz belegte Georg Späth, der nach dem ersten Tag noch in Führung gelegen hatte. Der 22-Jährige rutschte wenige Tage vor seinem Geburtstag noch aus den Medaillenrängen und zeigte sich nachher maßlos enttäuscht. "Vierter Platz bei einer WM ist halt immer blöd, momentan überwiegt noch die Enttäuschung", so 'Schorschi' damals. Größere Probleme hatten da noch die Österreicher, deren bester Athlet Thomas Morgenstern auf Rang 13 sprang. Gar nicht gut lief der Wettkampf für den Titelverteidiger Sven Hannawald, der sich am Ende mit Rang 17 zufrieden geben musste.
Auch im erstmals ausgetragenen Teamwettbewerb gab es für die Norweger am meisten Grund zum Strahlen. Bei der unglaublich spannenden Premiere sicherte sich die Mannschaft von Trainer Mika Kojonkoski Gold vor den Finnen und den Österreichern.
Roar Ljoekelsoey, Bjoern Einar Romoeren, Sigurd Pettersen und Tommy Ingebrigtsen holten sich knapp vor Janne Ahonen, Tami Kiuru, Veli-Matti Lindström und Matti Hautamaeki den WM-Titel. Erst mit dem letzten Sprung entriss Skiflug-Weltmeister Ljoekelsoey den finnischen Dauerrivalen noch die Goldmedaille. In der Besetzung Thomas Morgenstern, Andreas Goldberger, Wolfgang Loitzl und Andreas Widhölzl verwiesen die Österreicher die deutsche Mannschaft (Georg Späth, Michael Uhrmann, Martin Schmitt, Sven Hannawald) auf den vierten Rang. Damit gab es zwei Mal Blech für den DSV. Fünfter wurde Japan vor Gastgeber Slowenien.
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