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Olympische
Spiele Torino/Pragelato (ITA) - 10.02. - 26.02.2006 |
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Typen
und Gesichter, Teamspringen Großschanze |
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Andreas Kofler
Jetzt hat er seine Goldmedaille. Nach der knappen Entscheidung auf der Großschanze, als Kofi mit nur 0,1 Punkten Rückstand Thomas Morgenstern die Olympische Goldmedaille überlassen musste, spielte er bei der Gratulationskur tapfer mit, auch wenn es ihm sichtlich schwer fiel. Auch wenn ein Freund die Goldmedaille holt, mit diesem Rückstand wird man so leicht nicht fertig - nicht bei Olympia. Team-Gold dürfte es dem 21-Jährigen nun aber sehr leicht machen, den Ausgang des Springens auf der Großschanze zu vergessen. Kofler ist noch jung, er kann noch oft mit Morgenstern zusammen auf dem Treppchen stehen und dann wird auch er mal das Glück auf seiner Seite haben.
Martin Schmitt
Er taute richtig auf im Team-Wettbewerb. Schon in der Probe war ihm ein richtig guter Sprung gelungen, als er erst bei 126 Metern landete. Dann brachte er die Deutschen im ersten Durchgang mit 125 Metern in die Medaillenspur, er wirkte locker und gelöst. Dass aber noch nicht alles Gold ist, was glänzt, zeigte sein Sprung im Finale. Nach seinen 118 Metern war der Medaillenzug abgefahren. Dennoch: Auch ohne Olympia-Medaille in Turin ist Schmitt auf seiner Treppe mit den ganz kleinen Stufen ein Stückchen nach oben gestiegen.
Simon Ammann
Der Schweizer ist froh, dass die Spiele für die Skispringer zu Ende sind. "Ich habe es versucht, Salt Lake 2002 zu verdrängen, aber es war nicht möglich. Alle haben immer wieder daran erinnert. Das ist jetzt vorbei und das ist gut so", sagte er nach seinem guten Wettkampf in Pragelato. Nach den turbulenten ersten Tagen mit dem Sturz im Training und der 'doppelten Entthronung' sprang 'Simi' im Team-Wettkampf sehr gut. Und seine Schanze in Oslo, die kommt ja noch....
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