Bei manchen Athleten ist es zu gewissen Zeitpunkten vollkommen egal, ob sie die Qualifikation schaffen oder nicht. Björn Einar Romören galt beispielsweise größter Respekt als er sich die Schanze in Val di Fiemme nur einen Tag nach seinem schlimmen Sturz wieder runtertraute. Dem Norweger war glücklicherweise nichts geschehen – Jan Mazoch kann da ganz andere Geschichten erzählen. Mit schwerer Schädelprellung landete der Tscheche vor über einem Jahr nach dem Sturz in Zakopane im Krankenhaus. Dass er trotzdem wieder springen wollte und nun sogar beim Heim-Weltcup gestartet ist, das löst einfach nur pure Bewunderung aus – völlig unabhängig davon, dass Mazoch aufgrund eines zu kurzen Fluges in der Qualifikation nicht am Wettkampf teilnehmen durfte.