Den Weltcup in Willingen konnte der Norweger Björn Einar Romören mit zwei weiten Flügen auf 142.0m und 147.5m (286.6 Punkte) gewinnen. Zweiter wurde der Slowene Jernej Damjan (143.0m/143.5m; 282.2 Punkte) vor Romörens Landsmann Anders Bardal (142.0m/143.5m; 279.9 Punkte).
Im ersten Durchgang setzte sich vor 10.000 begeisterten Zuschauern der Slowene Jernej Damjan mit 143.0m vor den drei Norwegern Anders Bardal, Björn Einar Romören und Tom Hilde in Führung. Dahinter platzierten sich in guter Angriffsposition die beiden Österreicher Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern.
Das Finale bestimmte dann jedoch einzig und alleine der 26-jährige Romören, der mit der Tagesbestweite von 147.5m uneinholbar an die Spitze flog. Während sich auch Damjan und Bardal nicht vom Siegertreppchen verdrängen ließen, nutze von den Verfolgern einzig der Finne Harri Olli die Gunst der Stunde und flog auf Rang 4 vor. Thomas Morgenstern wurde 5. vor seinem Landsmann Andreas Kofler.
Für die DSV-Adler lief es in Willingen gar nicht gut. Nur Michael Neumayer und Michael Uhrmann kamen in das Finale und wurden im Endergebnis 23. (Uhrmann) und 27. (Neumayer). „Wir sind geflogen wie ein Stück Holz. Das ist eine verpatze Generalprobe gewesen und wir müssen das Wochenende abhaken“, so Bundestrainer Peter Rohwein nach dem Springen.
In der Wertung des Gesamtweltcups führt Thomas Morgenstern trotz seines 5. Ranges beim Springen in Willingen nicht nur uneinholbar mit 1632 Punkten vor seinem Teamkameraden Gregor Schlierenzauer (1031 Punkte) und dem Finnen Janne Ahonen (969 Punkte), sondern hat jetzt auch so einen großen Punktevorsprung, dass ihm niemand mehr den Gesamtsieg der Saison 2007/2008 nehmen kann! Als nächstes steht für die besten Skispringer der Welt die Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf an, die am 21. Februar beginnt.