Der Österreicher Gregor Schlierenzauer erflog sich mit Sprüngen auf 132.0m und 129.5m (257.9 Punkte) den Sieg in Lillehammer. Auf Rang 2 landete der Schweizer Andreas Küttel (126.5m/133.0m; 255.8 Punkte) vor dem Finnen Janne Happonen (124.5m/135.0m; 255.3 Punkte).
Während des ersten Durchgangs griff der Wind nur wenig störend in den Ablauf des Wettbewerbs ein und der Norweger Tom Hilde ging mit 133.5m klar in Führung vor Gregor Schlierenzauer und Björn Einar Romören. Dicht dahinter rechneten sich der Pole Adam Malysz, Andreas Kofler aus Österreich, Andreas Küttel, Janne Ahonen und Janne Happonen noch Chancen auf eine Podestplatzierung aus.
Der hierfür benötigte gute zweite Sprung gelang jedoch nicht jedem – und einigen Springern machte der Wind einen Strich durch die Rechnung. Erst verschob man den Start des Finales um 15 Minuten, aber auch dann erwischte es manche Starter böse. Happonen und Küttel zauberten jedoch beide einen tollen Finalsprung die Schanze in Lillehammer herunter, während Romören, Malysz und Kofler zurückfielen. Einzig Gregor Schlierenzauer gelang es, zwei gleichmäßig perfekte Sprünge zu präsentieren und somit wurde er gerechtfertigt zum Sieger gekürt.
Beim Kampf um Platz 2 der Gesamtwertung des Weltcups baut Schlierenzauer (2. Rang - 1261 Punkte) seine Führung weiter auf Janne Ahonen (3. Rang - 1148 Punkte) aus, während Thomas Morgenstern (1. Rang - 1718 Punkte) uneinholbar an der Spitze liegt. In der Gesamtwertung des Nordic Tournaments führt weiterhin der Finne Janne Happonen (634.2 Punkte) vor Janne Ahonen (632.5 Punkte) und Gregor Schlierenzauer (632.3 Punkte). Der nächste und letzte Wettbewerb dieser Wettkampfserie findet am Sonntag in Oslo statt. Bereits morgen wird die hierfür nötige Qualifikation durchgeführt.