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    Planica (SLO) - Skiflying Worldcup (14.03.2008)
   Typen und Gesichter - Wettkampf - Freitag, 14.03.2008
Gregor Schlierenzauer (AUT)
Ja, schon wieder! Wer heute nicht live an der Schanze war und diesen gigantischen Flug auf 232.5m miterleben konnte, der hat etwas verpasst! Kaum zu glauben, dass der 18-Jährige vor wenigen Wochen in Oberstdorf zum allerersten Mal in seinem Leben an einem Skifliegen teilgenommen hat – und dann gleich Doppel-Skiflug-Weltmeister wurde. Nein, auch hier in Planica stiehlt er nach dem Gesamtsieg des Nordic Tournaments in der vergangenen Woche allen die Show. Sein Teamkamerad Thomas Morgenstern kann froh sein, dass der Youngster nicht schon viel früher in der Saison dermaßen aufgedreht hat, denn dann wäre ein heftiger Fight der beiden Österreicher um den Sieg im Gesamtweltcup ausgebrochen. So haben die zwei Mannschaftskollegen bis auf die Vierschanzentournee, die der Finne Janne Ahonen gewinnen konnte, alle Siege der Saison unter sich aufgeteilt. Und wer Favorit für den letzten Wettkampf der Saison am Sonntag ist – dreimal darf man raten!

Roar Ljoekelsoey (NOR)
Beim Continentalcup im heimischen Trondheim ersprang sich der Norweger mit einem Sieg und Platz 3 das Ticket für die Startmannschaft in Planica. Und bei der Qualifikation sah es noch so aus, als könnte Ljoekelsoey hier in Slowenien sein Fluggefühl wieder finden – schließlich wurde er auf diesem Bakken 2004 Doppel-Skiflug-Weltmeister! Der erste Durchgang im Wettkampf ging dann für Roar jedoch richtig in die Hose: Mit 93.0m Metern war es der kürzeste Sprung des Wettbewerbs und bedeutete kein Finale! Da Ljoekelsoey auch nicht unter den besten 30 des Weltcups ist, wird er beim Einzelspringen am Sonntag nicht starten dürfen. Und ob Cheftrainer Kojonkoski ihn morgen für die Mannschaft aufstellt, ist fraglich. Sollte der 93-m-Satz somit der wirklich allerletzte Sprung von Roar Ljoekelsoey gewesen sein? Im Mai wird der Norweger 32 Jahre alt, da ist es nur legitim, wenn er sich Gedanken über ein mögliches Ende seiner aktiven Karriere macht. Schade wäre es trotzdem und die Skisprungwelt wäre ganz sicher um einen einzigartigen Springer ärmer!











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