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Am vergangenen Wochenende haben in Garmisch-Partenkirchen nicht nur die DSV-Adler ihre nationalen Meisterschaften abgehalten. Mit von der Partie war auch das Team aus Kasachstan, das zeitgleich seinen besten Springer ermittelte.
Sieger beim innerkasachischen Teamwettkampf wurde Radik Zhaparov mit Sprüngen auf 133.5m und 120.0m (232.8 Punkten) vor Alexey Korolev (125.5m/127.5m; 230.4 Punkten), Nikolay Karpenko (127.5m/124.5m; 226.6 Punkte) und Ivan Karaulov (127.5m/116.0m; 211.8 Punkte).
"Ich möchte mich zuerst beim DSV und dem OK in Garmisch-Partenkirchen bedanken, dass wir an diesem erstklassigen Wettkampf teilnehmen durften", sagt der kasachische Cheftrainer Dionis Vodnev im Gespräch mit skispringen.com. "Mit dem Ergebnis des Einzelwettbewerbes bin ich nicht ganz zufrieden, da im zweiten Wertungsdurchgang fast alle meiner Athleten zu kurz gesprungen sind. Wenn man die Leistung der einzelnen Athleten genauer unter die Lupe nimmt, stellt man fest, dass ihre Form noch nicht ganz dem Niveau des Weltcups entspricht. Trotz 300 Trainingssprüngen fehlt noch die Stabilität der Technik."
Aber Dionis Vodnev hat Hoffnung auf einen guten Sommer für die kasachischen Skispringer. "Die Weiten von Karaulov und Zhaparov als Zweitweiteste des gesamten Feldes im zweiten Durchgang des Team-Wettbewerbs am Sonntag auf 134.5m und 134.0m lassen mich aufatmen. Daneben bin ich auch mit der Benotung der Athleten sehr zufrieden. Ivan Karaulov bekam eine 18.5 von den Kampfrichtern, so hoch wurde er lange nicht mehr benotet und das ist der Lohn dafür, dass wir den Telemark mühsam trainiert haben!"
Bis zum Sommer Grand Prix soll dieses konzentrierte Training für die kasachische Skisprung-Nationalmannschaft weiter gehen. "Wir haben noch zwei Lehrgänge auf der Normalschanze. Ich hoffe sehr, dass die Wetterbedingungen dieses Mal besser sind, so dass wir unsere Leistung noch etwas steigern können." An den Start beim Sommer Grand Prix sollen laut Dionis Vodnev wahrscheinlich Zhaparov, Korolev, Karpenko und Karaulov gehen.
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