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Die österreichische Nationalmannschaft wird nicht mit Vorzeigeadler Gregor Schlierenzauer zum Auftakt des Sommer Grand Prix kommende Woche in Hinterzarten reisen. Stattdessen besteht das Team von Cheftrainer Alexander Pointner aus Thomas Morgenstern, Andreas Kofler, Markus Eggenhofer, Manuel Fettner, Lukas Müller und dem ehemaligen Nordischen Kombinierer David Zauner.
„Die Athleten befinden sich für den jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitungen auf einem sehr guten Niveau", erklärte Alexander Pointner. "Die Trainingsplanung ist nicht bei allen Springern gleich und man muss jeden Sportler unter individuellen Gesichtspunkten bewerten. Ich freue mich jetzt auf die ersten Vergleiche mit anderen Nationen und glaube, dass wir mit den nominierten Sportlern in Hinterzarten ein interessantes und schlagkräftiges Team an den Start bringen können. Dadurch, dass einige arrivierte Springer erst später ins Wettkampfgeschehen einsteigen werden, bekommen weniger erfahrene Springer die Gelegenheit sich im Weltcup zu beweisen. Lukas Müller hat mit seinem Juniorenweltmeistertitel und seinen ersten Wettkapfeinsätzen bereits im letzten Winter sein Potential angedeutet. Daran gilt es nun anzuknüpfen. Mit dem ehemaligen Kombinierer David Zauner haben wir natürlich auch einen sehr interessanten neuen Mann in unserem Team. Er hat im Training gezeigt, dass er sich auch bei den Spezialspringern zurechtfindet.“
Kaum abwarten kann den Start der Sommer-Wettämpfe der ÖSV-AdlerThomas Morgenstern. „Ich bin schon richtige heiß auf die ersten Sommerspringen. Meine Vorbereitung war bisher sehr intensiv und ich habe viel ausprobiert. Bei den bevorstehenden Bewerben möchte ich nun alles unter Wettkampfbedingungen testen. Es steht noch viel Arbeit bevor, um für den Olympiawinter gerüstet zu sein.“
Ein wenig ruhiger lässt es sein Teamkollege Gregor Schlierenzauer angehen, der genau wie Wolfgang Loitzl und Martin Koch, wohl erst am 22. und 23. August 2009 in Zakopane/POL in den Sommer Grand Prix eingreifen wird. „Wegen der Belastungen der letzten Saison und mit Blick auf die Olympischen Spiele schaut meine Vorbereitung diesmal ein bisschen anders aus. Außerdem waren da auch noch der erfolgreiche Schulabschluss und meine Verletzung in Frühjahr. Ich habe erst später mit intensiven Einheiten begonnen und Wettkämpfe passen im Moment noch nicht ganz in meinen Plan. Derzeit steht bei mir noch das Training im Vordergrund.“
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