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DSV-Adler Georg Späth ist nach einem Jahr Verletzungspause zurück im deutschen Team und wird in Hinterzarten beim Sommer Grand Prix nach langer Zeit wieder an einem Wettkampf teilnehmen.
An das Mattenspringen im Schwarzwald hat der Oberstdorfer beste Erinnerungen, schließlich gewann er im vergangenen Jahr den Wettkampf und zeigte auch in Einsiedeln, Courchevel und Pragelato vor seinem Sturz erstklassige Leistungen. Neben Späth ist auch der wieder genesene Kevin Horlacher vom SC Degenfeld in der deutschen Mannschaft. "Die Vorbereitungen im DSV-Skisprung-Team sind bisher planmäßig verlaufen. Wir sind in Hinterzarten mit insgesamt 13 Athleten am Start", erklärt Horst Hüttel, sportlicher Leiter im Deutschen Skiverband. "Georg Späth wird nach seinem Kreuzbandriss im letzten Jahr sein Comeback bestreiten und auch Kevin Horlacher ist nach seinem Sturz im vergangenen Jahr wieder voll einsatzfähig."
Neben Späth und Horlacher wurden auch Martin Schmitt (SC Furtwangen), Michael Neumayer (SK Berchtesgaden), Michael Uhrmann (WSV Rastbüchl),
Stephan Hocke (WSV Oberhof), Pascal Bodmer (SV Meßstetten), Severin Freund (WSV Rastbüchl), Andreas Wank (WSV Oberhof), Christian Ulmer (SC Wiesensteig),
Julian Musiol (SC Motor Zella Mehlis) und Richard Freitag (SC Nickelhütte Aue) von Bundestrainer Werner Schuster nominiert. Daneben wird auch Alexander Herr (SC Villingen) sein Comeback in Hinterzarten starten, nachdem er die Teilnahme an der Nordischen Deutschen Meisterschaft aufgrund eines Magen-Darm-Virus absagen musste. "Alexander Herr hat im internen Vergleich eine ansprechende Leistung gezeigt und wird deshalb für die Nationale Gruppe nominiert", erklärt Horst Hüttel.
Das gesamte deutsche Team ist fit und freut sich auf den Start der Sommer-Wettkämpfe. "In seiner Funktion als erste internationale Standortbestimmung hat der Sommer Grand Prix in den letzten Jahren seinen Stellenwert bestätigt. Entsprechend motiviert gehen die Athleten aller Nationen an den Start", sagt Horst Hüttel und macht Hoffnung auf gute deutsche Leistungen - sowohl im Sommer als auch im Winter. "Der Skisprung in Deutschland befindet sich nach wie vor in einer Umbauphase. Nach der Strukturoffensive im vergangenen Jahr, in der wichtige Weichen gestellt wurden, arbeiten wir derzeit an neuen inhaltlichen Konzeptionen. Natürlich ist es unser Anspruch, bereits im Sommer gute Leistungen zeigen zu wollen. Der Fokus unserer Vorbereitung liegt allerdings auf dem kommenden Olympiawinter!"
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