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Ein sowieso schon kleines Team wird noch kleiner: Der Schwede Andreas Arén beendete seine aktive Skisprungkarriere!
"Ja, ich habe mit dem Springen aufgehört", bestätigt Andreas Arén gegenüber skispringen.com. "Während der zweiten Hälfte der letzten Wintersaison ging meine Motivation immer weiter runter. Irgendwie wusste ich, dass ohne ein einziges gutes Ergebnis im Winter 2008/2009 dies das Ende meiner Karriere bedeuten würde." Der 23-Jährige, der am 29. November 2003 das erste Mal im Weltcup gestartet war, sah bei sich selbst zuletzt keine Leistungssteigerung mehr. "Ich bin irgendwie für eine lange Zeit immer mehr oder weniger auf dem gleichen Level gesprungen und habe keinerlei Fortschritte gemacht. Irgendwann hatte ich dann genug!" Sein bestes Weltcup-Ergebnis erzielte der Athlet vom Holmes IF in Falun im November 2006 als er in Kuusamo/FIN den 17. Platz belegte. Daneben wurde Arén 2008 und 2009 schwedischer Meister.
Neben der Leistungsstagnation gab es für den Schweden noch einen weiteren Grund, warum er das Skispringen nicht mehr weiter betreiben wollte: "Unsere finanzielle Situation! Es ist einfach unmöglich, ohne Geld zu leben. Deshalb war ich gezwungen, den gesamten Sommer vor einer Olympischen Saison zu arbeiten - und das ist sehr weit von einer optimalen Vorbereitung entfernt. Ich glaube einfach nicht an solch ein Konzept!"
Ganz möchte Andreas Arén die Sprungskier aber noch nicht in die Ecke stellen. "Zum Spaß werde ich daheim sicher ein wenig springen. Vielleicht starte ich auch beim FIS-Cup in Falun im September." Seine volle Konzentration gilt nun jedoch anderen Dingen. "Ende August werde ich eine drei Jahre lange Ausbildung im Sportmanagement beginnen. Dabei geht es auch um Wirtschaft, Gesetze, Marketing - und alles eben in die Richtung Sport. Vielleicht kann ich dadurch einige Sponsoren für mein altes Team finden, denn sie haben das wirklich dringend notwendig!"
Seinen ehemaligen Teamkameraden wünscht Andreas Arén selbstverständlich alles Gute, obwohl er ihre Zukunft als schwierig einschätzt. "Es sieht nach einer harten Zeit für den schwedischen Sprungsport aus! Ich wünsche den Jungs aber nur das Beste und hoffe, dass das Team weiter machen kann und in der nächsten Saison einige gute Resultate erzielt. Ich kann mich zu guter Letzt nur bei allen bedanken, die an mich und unser Team geglaubt haben!"
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