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  Wachs - Der Stoff aus dem die Weiten sind
  In Zusammenarbeit mit Holmenkol
 
Der Stoff aus dem die Weiten sind.
Um kaum einen anderen Stoff gibt es so viele Gerüchte und Sagen wie um das Wachs, wir sorgen nun für Aufklärung. Mit dem wohl kompetentesten Partner, den wir für dieses Thema gewinnen konnten - Infos nicht nur für Skispringer!
 
  Vorwort
 
Im Sprunglauf werden an die Ski grundsätzlich andere Anforder-ungen gestellt, als bei Langlaufski, Abfahrtsski oder Snowboards.
Die Lauffläche von Sprungski wird nur relativ kurz einer Belastung ausgesetzt, muß jedoch in dieser kurzen Zeit eine maximale Leistung erbringen:
Optimale Beschleunigung für eine möglichst hohe Absprung-geschwindigkeit. Ferner stellen die meist ausschließlich künstlichen Spurbedingungen der Schanze und die geringe Service-Unterstützung weitere Herausforderungen an die Wachs-Techniker: Die Ski müssen für sehr harten und aggressiven Untergrund bei gleichzeitig hoher Feuchtigkeit vorbereitet werden.
 
Im Folgenden soll ein Überblick über die Möglichkeiten, Sprungski zu tunen und zu präparieren, verschafft werden. Wichtig ist dabei das Bewußtsein, dass viele Feinheiten abhängig von den aktuellen Bedingungen sind und daher hier nur Richtlinien und Anregungen aufgestellt werden können.
 
  Sicherheitsvorkehrungen beim Wachsen der Skier
 
Für sämtliche Holmenkol Heiß- bzw. Rennwachse sind auf der Verpackung Angaben zu Verarbeitungstemperatur. Dennoch sind wie bei der Arbeit in jeder Werkstatt auch bei der Präparation von Skis gewisse Vorkehrungen zu treffen und Regeln zu beachten:
Der Arbeitsbereich sollte gut belüftet werden können.
Wachse sollten nicht offenen Flammen ausgesetzt werden.
Es sollten nur spezielle Wachsbügeleisen verwendet werden.
Die angegebenen Wachstemperaturen sollten nicht überschritten werden (Rauchentwicklung!) High-Fluor Produkte (CosmicGlide/ SnowChamp Systeme) können bei 110°C bis 145°C und Top-Speed Produkte bei 90°C bis 95°C eingebügelt werden.
Höhere Temperaturen sind nicht erforderlich (Rauchentwicklung!).
 
Beim Ausbürsten der Beläge mit der SpeedBrush werden mikro-feine Wachspartikel aufgewirbelt. Zum Schutz der Atemwege und Augen wird hier empfohlen, Mundschutz und Schutzbrille zu verwenden.
Werden Belagsreiniger angewendet sollte auf gute Belüftung geachtet werden und Dämpfe sollten keinesfalls direkt eingeatmet werden.
 
Die Beachtung dieser wenigen Hinweise garantiert den Spaß beim Wachsen! Wer seine Ski richtig präparieren will, muß sich zunächst einmal im Schnee auskennen!
 
Aus guten Gründen war früher das richtige Wachsen der Ski eine „schwarze Kunst“, vergleichbar mit den Geheimwissenschaften mittelalterlicher Alchimisten: Schnee ist in seinen verschiedenen Erscheinungsformen so unendlich vielfältig wie die Natur selbst, seine Beschaffenheit von vielen Faktoren wie Temperatur, Luft-feuchtigkeit, Alter und kristalliner Struktur abhängig.
 
Modernes Skiwachs macht es heute selbst dem Anfänger relativ leicht, die richtige Wahl zu treffen. Immer vorausgesetzt, er kann sich ein stimmiges Bild vom Zustand des Schnees und seinen möglichen Veränderungen während eines Tages machen.
Hier sind stark vereinfacht die vier grundsätzlichen Schneearten:
 
Neuschnee
ist eine kristalline, unveränderte Form der Schneeflocken mit zarten Kristallen, welche – je nach Temperatur – bei Kälte härter, bei milderen Temperaturen weicher sind. Diese zarten Kristalle lassen sich beim Gleiten leicht Pressen und verursachen eine Reib-Saug-Wirkung, die durch eine dafür abgestimmte Wachs-mischung und entsprechende Belagsstruktur vermieden werden kann.
 
Feinkörniger Schnee (Altschnee)
hat bereits einen oder mehrere Umwandlungsprozesse durch Temperaturveränderungen hinter sich, durch welche die äußeren Kritallspitzen abgeschmolzen oder abgebrochen sind und zur körnigen Struktur geführt haben.
Gegenüber Neuschnee läßt nun die Saugwirkung nach – die Reibwirkung nimmt zu. Je nach Temperatur kann der Schnee feucht und stark mit Wasser durchsetzt sein oder durch Kälte und Wind ausgetrocknet sein.
 
Grobkörniger Schnee (Altschnee)
hat seine ursprüngliche Form durch mehrmalige Gefrier- und Schmelzprozesse verloren und ist zum Schneekorn verformt, das heißt metamorph geworden. Wir sprechen von Altschnee oder grobkörnigem Schnee.
Je nach Korngröße unterscheidet man zwischen grob und feinkörnigem Altschnee (Korngröße 1 bis 3 mm). Die bekanntesten Schneearten von grobkörnigem Schnee sind Firn- und Harschschnee.
 
Kunstschnee oder auch „Maschinenschnee“
stellt die Wachser (gerade wenn er frisch produziert wurde) durch seine Aggressivität vor große Probleme. Dieser Schnee ist aufgrund seiner hohen Dichte und inhomogenen Form sehr stumpf und erfordert eine besonders hohe Abriebfestigkeit. Die Schneeoberfläche verändert sich nach einigen Umwandlungs-prozessen in kristallinere Formen, die Gleiteigenschaften verbessern sich und auch weniger harte Wachse sind wieder einsetzbar. Trotz seiner unangenehmen Eigenschaften die häufigste Schneeform bei alpinen Wettbewerben.
 
Für den Sprunglauf gilt insbesondere, dass die Spurrillen fast ausschließlich völlig vereist und mit hoher Feuchtigkeit durchsetzt sind. Das bedeutet eine sehr hohe Dichte des Untergrund-materials bei sehr glatter Oberfläche und viel Feuchtigkeit unter dem Belag.
 
  Belagskunde
 
Moderne Skibeläge müssen folgenden Anforderungen genügen:
Sie sollen elastisch sein aber gleichzeitig eine größtmögliche Widerstandsfähigkeit bieten und ausgezeichnete Gleiteigen-schaften aufweisen.
Daher werden derzeit hauptsächlich gesinterte Beläge im Rennsport eingesetzt. Bei diesem Produktionsverfahren werden hochmolekulare Polyethylene unter hohem Druck und Hitze zu Ronden gepresst, von denen dann dünne Schichten abgehobelt werden. Aus diesen Schichten werden dann die Skibeläge geschnitten.
 
Gesinterte Beläge können mit unterschiedlichen Beimischungen hergestellt werden: Transparente Beläge, Graphitbeläge (Ruß- oder Graphit Anteile) oder zum Beispiel Multisinterbeläge (verschiedene Molekulargewichte der einzelnen Komponenten).
Jede Belagsform bietet spezielle Qualitäten für besondere Bedingungen.
Graphit zum Beispiel schützt den Belag aufgrund seiner anti-statischen Eigenschaften besser vor Verunreinigungen, trans-parente Beläge zeichnen sich durch größere Zähigkeit (und dennoch keine verminderte Wachsaufnahmefähigkeit) aus.
Multisinterbeläge haben ausgezeichnete Allroundeigenschaften (eigenen sich gleichermaßen für Langlauf, Abfahrtsski und Snowboards), da sie in allen Temperaturbereichen ähnlich gute Gleiteigenschaften aufweisen.
 
  Belagsstrukturen
 
Die Struktur des Skibelages (Kontaktfläche zwischen Ski und Schneeoberfläche) beeinflußt die Gleiteigenschaften des Skis.
Bei diesem Gleitprozeß kommt es zu Reibeffekten durch die Schnee-/Eiskristalle und Saugeffekten durch das im Schnee enthaltene Wasser.
 
Durch die Belagsstruktur lassen sich diese Effekte den Schnee-konditionen entsprechend vermindern, bzw. ausschalten.
Eine grundsätzliche Empfehlung ist: Feine Strukturen bei feinkörnigem, aggressivem Schnee, grobe Strukturen bei grobem, nassen Schnee und mittlere Strukturen für breite Einsatzbereiche.
Je grober die Struktur, desto mehr Wasser kann unter dem Belag abgeführt werden. Ferner soll die Struktur die Reibung zwischen Belag und Schneeoberfläche zu vermindern helfen.
Bei Sprungski sollte eher auf gröbere Strukturen zurückgegriffen werden, da so die Reibung zwischen dem harten Eis und dem Belag vermindert wird und das durch die Reibung entstehende Wasser schneller abtransportiert werden kann, um Saugeffekte zu vermeiden. Erzeugen lassen sich diese Strukturen durch Stein-schliff, Bandschliff oder manuell mit Sandpapier. Steinschliffe oder Bandschliffe werden vom qualifizierten Fachhandel angeboten.
 
Um eine Struktur mit Sandpapier in den Belag einzuarbeiten, sollten hochwertige Schleifpapiere verwendet werden, damit die Körnung erhalten bleibt und das Schleifmaterial nicht in den Belag gearbeitet wird.
 
Das Schleifpapier kann um einen Schleifblock oder eine Feile gewickelt werden. Geschliffen wird mit leichtem Druck in Lauf-richtung von vorne nach hinten.
Dieser Vorgang wird wiederholt, bis ein gleichmäßiges Struktur-bild erkennbar ist. Mit unterschiedlichen Körnungen lassen sich unterschiedlich grobe bzw. feine Strukturen erzeugen (Körnung 100 bis 200).
Die nach einem Belagsschliff entstandenen Belagshärchen können mit einer scharfen Nirostaklinge entfernt (abgezogen) werden. Spezielle Schleifpads helfen ebenfalls beim Glätten des Belages.
 
  Verarbeitungshinweise Heißwachs
 
  Hydrocarbon Wachse (PowerPack/CosmicPack)
Hydrocarbonwachse von Holmenkol sind ein eigenständiges Wachssystem für höchste Ansprüche im Trainings- und Rennbereich.
Mit Holmenkol Additiven lassen sich diese Hydrocarbonwachse bestimmten Bedingungen anpassen (SI33 für hohe Feuchtigkeit) und mit dem Fluor-Additiv GW25 sogar zu Rennwachsen veredeln.
Hydrocarbonwachse bilden als Basiswachse die Grundlage für den Wachsaufbau mit Fluorcarbonwachsen und Top-Speed Produkten.
Basiswachse stellen eine stärkere (abriebfestere) Verbindung zwischen Belag und Fluorcarbonwachsen her.
Basiswachse können auch als Reinigungswachse verwendet werden. Einbügeln und im erstarrten warmen Zustand abziehen.
Verarbeitungstemperatur 110°C bis 140°C.
Mischverhältnisse siehe Waxtabelle.

  Fluorcarbon Wachse
(Hybrid Technologie in SnowChamp/CosmicGlide)
Fluorcarbonwachse sind spezielle Rennwachs-Fertigmischungen mit hohen Fluoranteilen. Diese Wachse sind von Holmenkol mit der neuartigen Hybrid Technologie entwickelt und hergestellt. Diese Technologie kombiniert die besten Eigenschaften der weltweit hochwertigsten Haft- und Gleitwerkstoffe zu einem Produkt, das somit bei allen Schnee- und Wetterbedingungen perfekte Leistungen bietet. Daher zeichnen sich diese Wachse durch optimale Gleiteigenschaften bei höchster Abriebfestigkeit in einem unerreicht breiten Anwendungsbereich aus. Fluorcarbonwachse eignen sich ganz besonders hervorragend für feuchte und nasse Schneearten, sowie bei hoher Luftfeuchtigkeit.
Mit dem Fluor-Additiv GW25 können diese Produkte für besonders feuchte Bedingungen (Luftfeuchtigkeit über 75%) nochmals optimiert werden.
Verarbeitungstemperatur 110°C bis 145°C.
Mischverhältnisse sie Waxtabelle.

  Reine Fluor-Produkte
(Hybrid Technologie in der Top-Speed PF-Serie)
Top-Speed Produkte sind das abschließende Finish des Wachs-vorgangs. Mit Top-Speed Produkten werden extreme Beschleu-nigungswerte und Höchstgeschwindigkeiten auch auf langen Distanzen ermöglicht. Das macht die Fluor Finish Produkte zum wichtigsten Instrument im Sprunglauf.
Die durch Hybrid Technologie zusätzlich aufgewerteten 100%igen Hightech-Fluorprodukte verschaffen als Wachsfinish den ent-scheidenden Vorsprung. Als Stick, Paste oder Pulver für warme und kalte Temperaturen sind alle Einsatzbereiche optimal und variabel abgedeckt.
Top-Speed Powder PF 41/PF 51 können trocken, mit einem Finish-Kork in den Belag eingearbeitet werden.
Top-Speed Stick 0/2 und 8/15 werden aufgerieben und mit einem Finish-Kork in den Belag eingearbeitet.
Top-Speed Paste 0/6 wird mit enthaltenem Schwamm dünn auf den Belag aufgetragen und kann nach dem Ablüften noch mit einem Finish-Kork eingearbeitet werden.
 
  „High-End“ für alle Top-Speed Produkte:
Bei feinem Schnee Belag mit einer Roßhaarbürste, bei gröberem Schnee mit einer Nylonbürste ausbürsten und mit weichem Tuch polieren.
Dies ist gerade im Sprunglauf von besonderer Bedeutung, da hier für optimale Beschleunigungswerte und nicht unbedingt für längste Dauerbelastung präpariert wird. Daher sollte das Fluor Finish nicht zu dick, dafür aber sehr gut verteilt und sehr sorgfältig aufgetragen werden.
Mit dem Ausbürsten nach dem Einarbeiten des Fluor Finish wird das Material nochmals gleichmäßiger verteilt, beziehungsweise überflüssiges Material abgetragen.
Das muß sein, damit sich keine Schnee-/Eiskristalle in verklumpte Waxpartikel bohren und somit wie Anker wirken können.
Mit dem abschließenden Polieren der Oberfläche in Fahrtrichtung werden auch letzte Widerhaken geglättet und dem Belag ein absolut glattes Finish gegeben.
 

  Temperatur
 
Als weltweit erste Wachsfirma hat Holmenkol bei der Entwicklung von Wachsen nicht nur Lufttemperatur, sondern vor allem Schneetemperatur und Schneeart, Schneebeschaffenheit sowie Schnee- und Luftfeuchtigkeit als Einflußfaktoren berücksichtigt.
Deshalb hat Holmenkol bei seinen Rennwachsen als Anwend-ungstemperaturen die entsprechenden Schneetemperaturen angegeben.
Denn aufgrund seiner größeren Dichte verändert Schnee seine Temperatur wesentlich träger (langsamer) als die Luft, was bedeutet, dass die Schneetemperatur auch bei extremen Wetterbedingungen (wie z. B. Fön) beständiger bleibt, als die Lufttemperatur. Natürlich ist zu beachten, dass deutliche Unterschiede zwischen Luft- und Schneetemperatur eine Veränderung der Schneetemperatur hin zur Lufttemperatur bewirken.
 
  Schneebeschaffenheit und Schneefeuchtigkeit
 
Die Schneebeschaffenheit gibt den wichtigsten Hinweis zur Wahl des optimalen Wachses. Die Körnung des Schnees beeinflußt
die Abriebfestigkeit (Reibeffekte) und die Schneefeuchtigkeit die Gleiteigenschaften (Saugeffekte).
Holmenkol unterscheidet in Neuschnee und feinkörnigen und grobkörnigen Altschnee. Diese Schneearten können sowohl trocken, feucht oder naß auftreten.
Jede dieser Kombinationen beeinflussen die Wachsauswahl unterschiedlich.
 
Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Schnee sehr feucht sein, aber aus scharfen, harten Kristallen bestehen. Dafür wird
ein sehr abriebfestes Wachs benötigt, welches gleichzeitig hervorragende wasserabweisende Eigenschaften bietet.
 
Der Wichtigkeit der Schneebeschaffenheit als entscheidender Faktor bei der Wachsentwicklung hat Holmenkol mit der Ein-führung der Hybrid Technologie Rechnung getragen.
Diese Technologie ermöglicht eine unerreichte Kombinationen von abriebfesten Materialien, die dennoch bestmögliche wasser-abweisende Eigenschaften aufweisen. Daher stellt auch der ansonsten problematische Kunstschnee keine Schwierigkeiten mehr bei der Wachswahl dar, da Holmenkolwachse ohnehin mit einer optimalen Abriebfestigkeit ausgestattet sind.
Ferner wird die Schneebeschaffenheit stark vom Wind beeinflußt.
Neuschnee oder feuchter Altschnee wird schnell von Wind ausgetrocknet.
 
Der Schnee wird aggressiver und härtere Wachsmischungen werden erforderlich, obwohl die Schneetemperatur gleich bleibt.
Zusätzlich zerbricht starker Wind die feinen kristallinen Strukturen von Neuschnee, bzw. der Schneeoberfläche. Dies führt zu einer Verdichtung der Schneedecke und höheren Reibeffekten zwischen Schnee und Skibelag.
 
  Grundpräperation

  Belag mit Cleaner reinigen.
 
  Wenn der Belag frisch geschliffen wurde, entfernen Sie mit      einer scharfen Abziehklinge (Plastik- oder Nirostaklinge) die      feinen Belagshärchen.
     (Unter Umständen dafür ein festeres/härteres Wax auftragen,      erstarren lassen und danach abziehen)
 
  Mit Skipads leicht aufrauhen (bessere Wachsaufnahme).
 
  Mit Grundwachs (Holmenkol Alphamix/Betamix oder       PowerPack² Waxmischung) einwachsen und warm abziehen
      (1 bis 3 mal wiederholen).
 
  Nach dem letzten Waxvorgang das Wax vollständig erkalten      lassen und dann abziehen.
 
  Belag mit Bronzebürste gut ausbürsten.
 
  Präperation des Rennskis

 
  Ski wurde wie bei der „Grundpräparation“ vorbereitet.
 
  Belag mit Bronzebürste oder Messingbürste ausbürsten, um       Altwachs aus der Struktur zu entfernen.
 
  Beschädigungen (Kratzer) mit FolitStrips ausgießen
      (nicht tropfen!).
 
  Überschüssiges Material der FolitStrips mit einer CrossFeile       oder Nirostaklinge entfernen.
 
  Mit Skipads grün oder Schleifpapier die Reparaturstelle glätten.
 
  Belag mit Grundwachs (Alphamix/Betamix) reinigen und       ausbürsten (siehe Grundpräparation).
 
  Die gewünschte Rennwachsmischung auftragen.
 
  Härteren Wachsen mit höherem Schmelzpunkt längere       Verarbeitungszeiten gewähren. Dadurch erhöht sich die       Abriebfestigkeit der Wachsmischung. Überschüssiges Wachs       von der Seitenkante abziehen.
 
  Den abgekühlten Ski (mind. 1 bis 2 Stunden) mit einer scharfen       Abziehklinge und leichtem Druck von vorne nach hinten       abziehen (dabei die Abziehklinge nicht durchbiegen, da der Ski       sonst hohlgeschliffen wird).
  Seitenwange säubern und pastöses Wachs P3³ auftragen und       polieren.
 
  Belag mit Nylonbürste (bei weicheren Wachsen) oder       Bronzebürste (bei härteren Wachsen) ausbürsten.
      SpeedBrush (Rundbürste auf Bohrmaschine) beschleunigt       den Arbeitsvorgang.
 
  Um eine möglichst glatte Belagsoberfläche zu bekommen die       Vorgänge Abziehen und Ausbürsten ein- bis zweimal       wiederholen.
      Auftragen und Finish der Top-Speed Produkte (je nach       Anforderung der Schneeverhältnisse wird jeweils nur eins der       unten angeführten Produkte aufgetragen)
 
  Top-Speed PF 41 oder PF 51 gleichmäßig aufstreuen und mit       FinishKork einarbeiten.
 
  Top-Speed Stick 0/2 oder 8/15 aufreiben und mit FinishKork       einarbeiten.
 
  Top-Speed Paste 0/6 mit geliefertem Schwamm gleichmäßig       dünn auftragen und ablüften lassen.
 
  Aufgetragenes Top-Speed Produkt mit Nylon- (warmer/nasser       Schnee) oder Roßhaarbürste (kalter/feiner/trockener Schnee)       ausbürsten; zum Finish Nylon Soft Bürste (Artikel-Nr.       20664/20677) verwenden und mit Tuch polieren.
 
  Nach Gebrauch der Ski (Rennen/Training) ausbürsten und       Grundwachs auftragen
 

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