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  Portrait: Primoz Peterka (SLO)
  Steckbrief
 
Geburtsdatum: 28.2.1979
Größe: 1,79 m
Gewicht: 56 kg
Haare: braun
Augen: braun
 
Verein: Sk Triglav Kranj
 
Seine größten Erfolge:
  
1995: Juniorenweltmeister
1995/96: Rang 10 Weltcup
1996/97: Weltcup-Gesamtsieger,
Skiflugweltcup-Gesamtsieger,
Sieger Vierschanzen-Tournee
1997/98: Weltcup-Gesamtsieger
2002: Team-Bronze bei den
Olympischen Spielen in Salt Lake City 2002
2002/03: Rang 7 Weltcup
 
Insgesamt 15 Weltcupsiege,
 
Mit zwei Weltcupsiegen in der Saison 2002/2003 meldete sich Peterka nach langer Durststrecke mit Drogeneskapaden etc. wieder zurück an der Weltspitze.
 


  Primoz Peterka

von Jenny ( Nov. 2000)
 
Einige werden sich sicherlich wundern, wie ich darauf komme ein Portrait über Primoz Peterka zu schreiben!? ... Mir ist aufgefallen, dass sich hier inzwischen reichlich Portraits angesammelt haben, aber halt nur von den Skispringern, die eigentlich jeder ziemlich gut "kennt".
 
 
Um mal ganz vorne anzufangen: In dem kleinen Örtchen Moravce, irgendwo in den Weiten Sloveniens, erblickte ein kleiner Junge am 28.02.1979 das Licht der Welt. ;-)
 
Seine Eltern (sein Vater Toni Peterka war früher übrigens selbst Skispringer) gaben ihm den Namen Primoz (dt.: der "Erste").
 
Als er sechs Jahre alt war sprang er zum ersten Mal von der
15- Meterschanze (obwohl sein Vater ihn aus Angst gar nicht
erst springen lassen wollte) und legte sich auch prompt lang. Trotzdem sagt er, dass er seit diesem Moment besessen vom Skispringen war. Aber da ja bekanntlich noch kein Meister von
der Schanze gefallen ist feilte er in den kommenden Jahren
noch weiter an seiner Technik rum. Anfangs noch mit seinem Vater als Trainer.
 
Mit 10 Jahren ging Primoz dann an die Sportschule in Planica,
wo er dann anschließend im Alter von 12 Jahren vom Parallel- zum V-Stil wechselte.
 
Den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere erreichte
er in der Saison 96/97, als er von vielen völlig unerwartet, die Vierschanzen- Tournee gewinnt. (Seine größten Konkurrenten damals: Dieter Thoma und Andreas Goldberger) Somit war
Primoz übrigens zweitjüngster Skispringer aller Zeiten und
zudem erster Slowene, der eine VST gewann. Er katapultierte
sich damit zum Shootingstar des Winters und in seiner Heimat Slovenien sogar zu einer Art Nationalheld. Immerhin zählte er von nun an zu den fünf populärsten Leuten im ganzen Land.
 
Dann ist es allerdings wieder etwas ruhiger um ihn geworden. Inzwischen kann er also wieder nach alter Gewohnheit zwischen den 2 Durchgängen der Springen ein Buch lesen, ohne gleich
von lauter Journalisten umzingelt zu sein. Er scheint übrigens der einzige Skispringer zu sein, der in der Pause die Ruhe und die
Zeit findet ein Buch zu lesen.
 
 





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