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  Bischofshofen (AUT)
  Schanzen-Details/-Maße

 
  Name der Schanze:
Paul-Außerleitner-Schanze
 
  Schanzenrekord: 140,5 m
     Olav Magne Doennem (NOR) am 18.01.2004
 
  K-Punkt: 120 m
  K-Punkt Neigungswinkel: 38°
  Juryweite: 132 m  
 
  Anlauflänge: 149 m
  Schanzentischhöhe: 4,5 m
  Neigungswinkel Schanzentisch: 10,5°
  Absprunggeschwindigkeit: 93 km/h
 
  Fassungsvermögen Stadion: 30.000 Personen
 
 

 
  Wissenswertes
 
  Lage

45 km südlich von Salzburg im Salzachtal; 13.000 Einwohner.
 
  Bedeutung
Bischofshofen war 1999 Austragungsort im Rahmen der Skisprung-WM in der Ramsau.
 
 
  Anreise
 
mit dem Zug: von allen Richtungen
mit dem Auto:
Bischofshofen liegt an der A 10 Salzburg - Villach.
 
 
  Information / Internet
 
  Information:
Skiklub Bischofshofen,
Rosenthal 40, A-5500 Bischofshofen;
Telefon: +43 (6462) 24 71, Fax: +43 (6462) 63 05
Zimmernachweis:
Telefon: +43 (6462) 24 71, Fax: +43 (6462) 36 05
 
  Internet:
http://www.skiclub-bischofshofen.at
Email: wildmann@sbg.at
 
 
  Geschichte der Schanze:
 
  Die Schanze, die ursprünglich Hochkönigschanze hieß, wurde 1947 erbaut. Am 27.2.1949 sprang dort der Deutsche Rudi Gehring mit 100 Metern Schanzenrekord.
In den folgenden Jahren wurden verschiedene Veränderungen, z.B. die Errichtung einer Holzkon-struktion für den Schanzentisch und den Vorbau, vorgenommen (1950).
Durch einen tragischen Unfall beim Training für das Dreikönigsspringen verletzte sich der einheimische Skispringer Paul Außerleitner so schwer, dass er am 9.1.1952 an den Folgen seines Sturzes starb.
Ihm zu Ehren wurde die Schanze umbenannt und
trägt seither seinen Namen.
 
  1953 erhielt die Schanzenanlage einen hölzernen Kampfrichterturm, und zehn Jahre später wurde die Holzkonstruktion des Schanzentisches durch eine Erdaufschüttung für den Vorbau und einen Schanzentisch aus Beton ersetzt.
1972 erfolgte der Bau des neuen Kampfrichterturms aus Stahlbeton. Der "hängende" Auslauf verlieh der Paul-Außerleitner-Schanze eine besondere Charakteristik: das Gelände war vom Springer aus gesehen nach rechts unten geneigt.
 
  Durch weitere Baumaßnahmen wurde die immer noch als Naturschanze bezeichnete Sprunganlage modernisiert.
So wurde 1982 die Neigung des Aufsprunghangs auf 37 Grad verändert und der Schanzentisch um 5 Meter verkürzt. Der Anlauf, bisher dem natürlichen Gelände angeglichen, erhielt einen Turm aus Holz und Stahlbeton und eine steilere Neigung von 27 Grad.
 
  1991 wurde schließlich der Auslauf begradigt,
die Anlage den neuesten FIS-Vorschriften
angeglichen und der K-Punkt auf 120 Meter verlängert. Aus dem Natur-Stadion entstand ein Skistadion mit Naturtribünen, das außerdem verschiedene Funk-tionseinrichtungen wie eine Beschneiungsanlage
und den Namen Buwi-Bradl-Stadion erhielt.
Für die Nordische Ski-WM 1999 in der Ramsaubaute man im Stadion ein Organisations- und Subpressezentrum sowie einen Sessellift und ein Stahlfundament für die Videowand.

  Im Sommer 2003 wurde die erneut Schanze umgebaut.
 



 
 
 
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