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Wissenswertes |
Lage
Schweiz, ca. 50 km südlich von Luzern.
Bedeutung
Bekannter Wintersportort. Regelmäßig
Ausrichter von Weltcup- und Continentalcupspringen;
beherbergt die größte Schweizer Skisprunganlage.
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Anreise |
mit dem Auto:
Autobahn A2 (Basel-Gotthard), Ausfahrt Stans-Süd,
Hauptstrasse nach Engelberg. Fahrtzeiten von Basel,
Bern oder Zürich: eineinhalb bis zwei Stunden
mit der Bahn:
bis Zürich oder Luzern; dann mit der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn
nach Engelberg (ca. eine Stunde Fahrtzeit). Vom
Bahnhof bis zur Schanze sind es ca. zwei Gehminuten.
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Kontakt |
World Cup Head Office
Tourist Center
CH-6390 Engelberg
Tel.: +41 (0)41 639 77 33
Fax: +41 (0)41 639 77 66
e-mail: weltcup@engelberg.ch
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Unterkunft |
Engelberg-Titlis Tourismus AG
Tourist Center Engelberg
CH-6390 Engelberg
Tel.: +41 (0)41 639 77 77
Fax: +41 (0)41 639 77 66
e-mail: tourist.center@engelberg.ch
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Chronik
der Schanzenanlage: |
Engelberg
zählte zu den ersten Orten in der Schweiz,
die eine Schanze hatten. Das erste Springen im
Engelberger Tal fand 1904 statt, damals waren
zehn Springer am Start. Noch im selben Jahr bewilligte
die Generalversammlung des Skiclubs einen Kredit
von 133 Franken und 50 Rappen für den Bau
eines neuen Sprunghügels.
Doch nach einigen Jahren war auch diese Anlage
schon wieder veraltet, und so baute man die Titlis-Schanze.
Vier Jahre nach ihrer Inbetriebnahme forderte
eine Sprungkonkurrenz einen Toten und mehrere
Verletzte, sodass ein Umbau erforderlich
war.
Trotz
nochmaligem Umbau der Sandrainschanze und verschiedenen
Korrekturen der Titlis-Schanze entsprachen Engelbergs
Sprunghügel irgendwann nicht mehr den gültigen
Normen. Daher wurde 1964 die Kleintitlisschanze
gebaut.
Auf dieser mittelgroßen Anlage fanden einige
internationale Nachtspringen statt. Für den
Nachwuchs wurde drei Jahre später noch eine
"Bubenschanze" errichtet. Nach dem Bekanntwerden
des Austrittes von Unterwasser aus der SSV-Springerwoche
plante der Skiclub Engelberg den Bau der Titlis-Großschanze.
Da man die alten Fehler früherer Schanzenbauten
vermeiden wollte, wurden bei den Planungen und
beim Bau modernste Hilfsmittel eingesetzt. Das
vom Urner Ingenieur Giacomo Baldissera Ende der
60er Jahre angefertigte und erstmals mittels Computer
errechnete 300.000 Franken teure Projekt wurde
unter beispiellosem Einsatz innerhalb von fünf
Monaten verwirklicht.
1971
wurde auf der neuen Titlis-Schanze erstmals ein
Wettkampf im Rahmen der Schweizer Springer-tournee
ausgetragen. Rund 14 Jahre später war die
Schanze erneut veraltet. Um das notwendige Schanzenzertifikat
zu erlangen, mußten einige umfassende Sanierungs-
und Änderungsarbeiten vorgenommen werden.
Das Budget für diesen Umbau betrug 350.000
Franken.
Doch das Talvolk von Engelberg verweigerte die
erste Kreditvorlage von 100.000 Franken. Aufgrund
der Weltmeisterschaft im Mannschaftsspringen,
die am 26. Februar 1984 in Engelberg stattfinden
sollte, mußten die Organisatoren auf eigenes
Risiko die Umbauarbeiten in Angriff nehmen. Bei
der zweiten Kreditvorlage wurden dann vom Talvolk
doch noch 30.000 Franken für die Umbauarbeiten
bewilligt, die WM konnte stattfinden.
Heute
ist die Titlis-Schanze die größte Naturschanze
der Welt und erlaubt Berechnungen zufolge Sprungweiten
bis zu 140 Metern. 2001 wurde die Hangneigung
von 38 auf 36 Grad korrigiert und eine mechanische
Aufstiegshilfe errichtet.
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| Die
Sieger von Engelberg: |
1980
1981
1982
1983
1985
1986
1988
1990
1992
1993
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002 |
Toni
Innauer (AUT)
Per Bergerud (NOR)
Klaus Ostwald (DDR)
Per Bergerud (NOR)
Jens Weißflog (DDR)
Andreas Felder (AUT)
Jens Weißflog (DDR)
Ari-Pekka Nikkola (FIN)
und Franci Petek (JUG)
Andreas Felder (AUT)
Janne Ahonen (FIN)
Roberto Cecon (ITA)
Roberto Cecon (ITA)
Jani Soininen (FIN)
Andreas Goldberger (AUT)
Primoz Peterka (SLO)
Primoz Peterka (SLO)
Andreas Widhölzl (AUT)
Masahiko Harada (JAP)
Janne Ahonen (FIN)
Kazuyoshi Funaki (JAP)
Martin Schmitt (GER)
Martin Schmitt (GER)
Stephan Hocke (GER)
Adam Malysz (POL)
Janne Ahonen (FIN)
Sven Hannawald (GER)
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