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  Garmisch-Partenkirchen (GER)
  Schanzen-Details/-Maße

 
  Name der Schanze:
Große Olympiaschanze
 
  Schanzenrekord:
     129,5 m, Adam Malysz (POL) am 1.1.2001
 
  Gesamthöhe: 119 m
  Turmhöhe: 38 m
  Anlauflänge: 82,5 m
  H/N: 0,578
  Länge der Aufsprungbahn bis Beginn Radius:
     115 m
  Absprunggeschwindigkeit: ca. 91 km/h
  Kalkulationspunkt: 115 m
  Juryweite: 121 m
  Gesamtlänge bis Beginn Auslauf: 264 m
  Fassungsvermögen Stadion: 35.000 Zuschauer
   

 
  Wissenswertes
 
  Lage

Bayern, nahe der deutsch-österreichischen Grenze (nordwestlich von Innsbruck).
 
  Bedeutung
In Garmisch-Partenkirchen fanden 1936 die olympischen Winterspiele statt; Austragungsort
des traditionellen Neujahrsspringens (seit 1921).
 
 
  Anreise
 
mit dem Zug:
von München mit IC; Regionalexpress (RE) oder Regionalbahn (RB), RE und RB halten am Skistadion
mit dem Auto:
von München: auf der A 95 und B2, 89 km
von Innsbruck: auf der A 12 und B 313 56 km
ausreichend Parkplätze rund ums Skistadion
 
 
  Information / Internet
 
  Information:
Ski-Club Partenkirchen:
Telefon: +49/8821/20 03; Fax: +49/8821/5 34 29
Zimmernachweis:
Telefon: +49/8821/1 80-7 26; Fax: +49/8821/1 80-2 36
 
  Internet: http://www.skiclub-partenkirchen.de
  Email: info@skiclub-partenkirchen.de
 
 
  Geschichte der Schanze:
 
  Die Schanze wurde 1933/34 anläßlich der Olympischen Winterspiele 1936 erbaut und am
5. Februar 1934 mit einem Probespringen eingeweiht, bei dem der der Norweger Rolf Kaarby mit 70 Meter
die größte Weite erreichte.
Olympiasieger 1936 wurde vor 130.000 Zuschauern der Norweger Birger Ruud mit Weiten von 75 und
74,5 Metern. Das heutige Olympia-Skistadion wurde allerdings für die Olympischen Winterspiele 1940 erbaut, die ebenfalls in Garmisch-Partenkirchen stattfinden sollten, aber wegen des 2. Weltkriegs ausfallen mußten.
 
  Die Große Olympiaschanze wurde in der Folgezeit mehrmals umgebaut. 1950 entstand der stählerne Anlaufturm, damals einzigartig in Architektur und Konstruktion. Dabei konnte durch Verlängerung
des Anlaufs von 70 auf 108 Meter und Zurücksetzung des Schanzentisches um etwa 6 Meter bei gleich-bleibendem kritischen Punkt, unveränderter Anlaufneigung und einer Korrektur des Aufsprung-hanges die gesamte Anlage gestreckt werden.
Zu diesem Zeitpunkt galt die "renovierte" Große Olympiaschanze als modernste Sprungschanze der Welt. Nachdem der hölzerne Kampfrichterturm ebenfalls baufällig geworden war, kam an seine
Stelle 1955 ein 24 Meter hoher, dreistöckiger Kampfrichter- und Presseturm in damals
modernster Glas- und Stahlkonstruktion.
 
  1978 wurde die Schanze erneut umgebaut,
wobei der Schanzentisch zurückgesetzt wurde und damit der K-Punkt auf 107 Meter verlängert werden konnte. Der letzte Umbau wurde 1996 durchgeführt,
bei dem der K-Punkt mit einem Kostenaufwand von
2 Mio. DM auf 115 Meter verlängert und das Schanzenprofil den modernen Erfordernissen angepaßt wurde.
 






1999/2000 erlebte die Schanze die wohl bisher
größte Skisprungparty aller Zeiten, als zum Jahres-
wechsel mit dem "Milleniumssprung" von Dieter
Thoma das neue Jahrtausend skisprungtechnisch
eingeläutet wurde.
 
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