 |
Wissenswertes |
Lage
Bayern, nahe der deutsch-österreichischen
Grenze (nordwestlich von Innsbruck).
Bedeutung
In Garmisch-Partenkirchen fanden 1936 die olympischen
Winterspiele statt; Austragungsort
des traditionellen Neujahrsspringens (seit 1921).
|
 |
Anreise |
mit dem Zug:
von München mit IC; Regionalexpress (RE)
oder Regionalbahn (RB), RE und RB halten am Skistadion
mit dem Auto:
von München: auf der A 95 und B2, 89 km
von Innsbruck: auf der A 12 und B 313 56 km
ausreichend Parkplätze rund ums Skistadion
|
 |
Geschichte
der Schanze: |
Die
Schanze wurde 1933/34 anläßlich der
Olympischen Winterspiele 1936 erbaut und am
5. Februar 1934 mit einem Probespringen eingeweiht,
bei dem der der Norweger Rolf Kaarby mit 70 Meter
die größte Weite erreichte.
Olympiasieger 1936 wurde vor 130.000 Zuschauern
der Norweger Birger Ruud mit Weiten von 75 und
74,5 Metern. Das heutige Olympia-Skistadion wurde
allerdings für die Olympischen Winterspiele
1940 erbaut, die ebenfalls in Garmisch-Partenkirchen
stattfinden sollten, aber wegen des 2. Weltkriegs
ausfallen mußten.
Die
Große Olympiaschanze wurde in der Folgezeit
mehrmals umgebaut. 1950 entstand der stählerne
Anlaufturm, damals einzigartig in Architektur
und Konstruktion. Dabei konnte durch Verlängerung
des Anlaufs von 70 auf 108 Meter und Zurücksetzung
des Schanzentisches um etwa 6 Meter bei gleich-bleibendem
kritischen Punkt, unveränderter Anlaufneigung
und einer Korrektur des Aufsprung-hanges die gesamte
Anlage gestreckt werden.
Zu diesem Zeitpunkt galt die "renovierte"
Große Olympiaschanze als modernste Sprungschanze
der Welt. Nachdem der hölzerne Kampfrichterturm
ebenfalls baufällig geworden war, kam an
seine
Stelle 1955 ein 24 Meter hoher, dreistöckiger
Kampfrichter- und Presseturm in damals
modernster Glas- und Stahlkonstruktion.
1978
wurde die Schanze erneut umgebaut,
wobei der Schanzentisch zurückgesetzt wurde
und damit der K-Punkt auf 107 Meter verlängert
werden konnte. Der letzte Umbau wurde 1996 durchgeführt,
bei dem der K-Punkt mit einem Kostenaufwand von
2 Mio. DM auf 115 Meter verlängert und das
Schanzenprofil den modernen Erfordernissen angepaßt
wurde.
|
|


1999/2000 erlebte die Schanze
die wohl bisher
größte Skisprungparty aller Zeiten, als zum
Jahres-
wechsel mit dem "Milleniumssprung" von Dieter
Thoma das neue Jahrtausend skisprungtechnisch
eingeläutet wurde.
|