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Oslo
(NOR) |
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Wissenswertes |
Lage
Südostnorwegen; 500.000 Einwohner; im Gebiet
rund um den Oslofjord herum wohnt ca. ein Drittel
der Gesamtbevölkerung Norwegens.
Bedeutung
Wintersportzentrum; Mekka des Skispringens.
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Geschichte
der Schanze |
Die
Schanze liegt knapp zehn Kilometer außerhalb
des Stadtzentrums. Weithin sichtbar ragt der 60
Meter hohe Turm des Nationaldenkmals der Norweger
in den Himmel.
Der Holmenkollen hat für Skispringer einen
beson-deren Stellenwert, ein Sieg auf der ältesten
Sprung-schanze der Welt ist vergleichbar mit einem
Wimbledonsieg im Tennis.
Jedes Jahr pilgern über eine Million Besucher
zum Holmenkollen und machen die "Holmenkolldagen"
zu einem zweiten Nationalfeiertag.
Aber nicht nur im Winter ist hier einiges los:
der Auslauf der Schanze ist im Sommer mit Wasser
gefüllt, auf einer schwimmenden Bühne
finden dort Veranstaltungen statt.
Der Anlaufturm kann mit Hilfe eines Fahrstuhls
erklommen werden und bietet einen wunderbaren
Blick auf Oslo. Am Fuß des Schanzenturms
befindet sich ein Skimuseum.
1879
bis 1891 fanden die ersten Skisprungwett-bewerbe
auf dem Husebybakken, dem Vorgänger
des Holmenkollens, statt. Die Durchführung
war aus heutiger Sicht etwas kurios: die Teilnehmer
starteten am Anlauf der Schanze, gingen über
den Bakken und durchliefen direkt vom Auslauf
aus eine 4 km lange Schleife im Gelände -
alles in einem Zug.
Die Sprunglänge wurde dabei nicht berücksichtigt,
über den Sieg entschieden "Stilrichter",
die sowohl
am Schanzentisch als auch an den schwierigen Stellen
der Laufstrecke standen und Noten von
1 bis 5 für den Stil und für die Tüchtigkeit
der Teilnehmer verteilten.
Der
eigentliche Holmenkollen wurde 1892 erbaut. Das
erste alljährliche Springen auf der neuen
Anlage, das "Holmenkollrennet", fand
am 31.1.1892 vor mehr als 10.000 Zuschauern statt,
der weiteste Sprung damals war 21,5 Meter. Gesprungen
wurde von Ästen und Zweigen, die mit Schnee
bedeckt waren.
1893 wurde der Aufsprunghang tiefer ausgegraben,
um weitere Sprünge zu ermöglichen.
1901 stand der Schanzenrekord bei 24,5 Metern,
gehalten von Cato Aall.
1914 wurde dann der erste Anlaufturm gebaut, er
erhielt den klangvollen Namen "Turm von Babylon".
1922 und 1923 gehörte Kronprinz Olav zu den
Teilnehmern der Sprungkonkurrenz.
1927 stürzte am Tag nach dem Springen der
Anlaufturm ein, ein neuer 19 Meter hoher Turm
wurde gebaut, der Sprünge bis zu 48 Metern
ermöglichte.
1952 fanden in Oslo die Olympischen Sprungwettbewerbe
auf der neu errichteten Anlage vor 120.000 - 150.000
Zuschauern statt.
1965 und 1981 wurde die Anlage teilweise neu errichtet
bzw. umgebaut, die letzten Umbauten am Holmenkollen
wurden 1992 anläßlich des 100. Geburtstages
der Schanze vorgenommen.
Insgesamt wurde der Holmenkollen seit seinem Bestehen
14 Mal umgebaut.
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