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Die
Schanze wurde 1933/34 anläßlich der
Olympischen Winterspiele 1936 erbaut und am
5. Februar 1934 mit einem Probespringen eingeweiht,
bei dem der der Norweger Rolf
Kaarby mit 70 Meter die größte Weite
erreichte.
Olympiasieger 1936 wurde vor 130.000 Zuschauern
der
Norweger Birger Ruud mit Weiten von 75 und 74,5
Metern.
Das heutige Olympia-Skistadion wurde allerdings
für die Olympischen Winterspiele 1940 erbaut,
die ebenfalls in Garmisch-Partenkirchen stattfinden
sollten, aber wegen des
2. Weltkriegs ausfallen mussten.
Die
Große Olympiaschanze wurde in der Folgezeit
mehrmals umgebaut. 1950 entstand der stählerne
Anlaufturm, damals einzigartig in Architektur
und Konstruktion. Dabei konnte durch Verlängerung
des Anlaufs von 70 auf 108 Meter und Zurück-
setzung des Schanzentisches um etwa 6 Meter
bei gleich-bleibendem kritischen Punkt, unveränderter
Anlaufneigung und einer Korrektur des Aufsprung-hanges
die gesamte Anlage gestreckt werden.
Zu diesem Zeitpunkt galt die "renovierte"
Große Olympiaschanze als modernste Sprungschanze
der Welt. Nachdem der hölzerne Kampfrichterturm
ebenfalls baufällig geworden war, kam an
seine
Stelle 1955 ein 24 Meter hoher, dreistöckiger
Kampfrichter- und Presseturm in damals modernster
Glas- und Stahlkonstruktion.
1978
wurde die Schanze erneut umgebaut, wobei der
Schanzentisch zurückgesetzt wurde und damit
der K-Punkt auf 107 Meter verlängert werden
konnte. Der letzte Umbau wurde 1996 durchgeführt,
bei dem der K-Punkt mit einem Kostenaufwand
von 2 Mio. DM auf 115 Meter verlängert
und das Schanzenprofil den modernen Erfordernissen
angepasst wurde.
2007 wurde die altehrwürdige Olympia-Großschanze nach ihrer Sprengung am 14.4.07 komplett abgerissen und mit einem futuristischen, modernen Neubau mit fast frei schwebendem Anlaufturm ersetzt. Rund 14.5 Mio. Euro waren für den Koloss aus 655 Tonnen Stahl notwendig. Trotz einiger technischer und auch finanzieller Probleme wurde das Prestigeprojekt rechtzeitig sprungbereit. Nachwuchshoffnung Felix Schoft vom SC Partenkirchen hatte die Ehre, das neue Wahrzeichen mit einem Jungfernsprung (132m) anlässlich des COC am 21./22.12.07 einzuweihen. Auf der K-125 mit HS140 sollen Flüge bis weit jenseits der 140m möglich sein. Ein echter Quantensprung für das Neujahrsspringen: Der alte Schanzenrekord lag bei 129.5m. Nicht zuletzt für die Olympiabewerbung Münchens 2018 steht damit eine Topanlage zur Verfügung.
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