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  Porträt - Dieter Thoma: Skisport liegt im Blut

Am 19.10.1969 erblickte Dieter als fünftes Kind der Familie Inge und Franz Thoma im Schwarzwald das Licht der Welt. Für ihn ist Heimat kein abstrakter Begriff, sondern ein Wort mit Inhalt.
Als Junge rannte er in Hinterzarten über Stock und Stein, als
Mann baute er sich dort ein Haus. Bürgermeister Hansjörg Eckert weiß, was er seinem Sportstar zu verdanken hat.
Nach Georg hat vor allem Dieter Thoma diese Gemeinde in der Welt bekannt gemacht.
   
Der Skisport liegt bei der Familie Thoma anscheinend im Blut. so war der Großvater Albert Skilehrer und Langlauftrainer, Vater Franz Langläufer der Nationalmannschaft und Onkel Georg Olympiasieger und Weltmeister in der Nordischen Kombination. Vater Franz entdeckte Dieter damals und ist auch heute noch eine starke Bezugsperson.

Schnell machte Dieter auf sich aufmerksam

Mit gerade mal sechs Jahren machte Dieter seine ersten Sprünge von einer Schanze und nahm im zarten Alter von neun Jahren stolz seinen ersten Siegerpokal entgegen. Er gewann in Friedenweiler im Schwarzwald mit Sprüngen von 23 und 23,5 Metern.
Nur knapp zwei Jahre später unternahm Dieter eine für ihn sehr erfolgreiche Reise zum Skiwettkampf nach Altlastenberg im Sauerland. Dort feierte er einen hervorragenden dritten Platz mit Sprüngen von 37 und 39 Metern.
 
Von nun an blickten nicht nur Experten auf den kleinen Rotschopf aus dem Schwarzwald, sondern auch der Deutsche Skiverband wurde aufmerksam. Nicht zuletzt dadurch, dass er in den nachfolgenden Jahren zumeist als Sieger von diversen
Wettbewerben ins heimische Hinterzarten zurückkehrte.

Tournee-Premiere

Logische Schlussfolgerung aus Dieters ersten Erfolgen war die Aufnahme in den C – Kader des DSV im Jahre 1984. Zuerst wurde er von Peter Schwinghammer und später von Ewald Roscher, damaliger Bundestrainer und 'Skisprung - Professor' aus Baden Baden, welcher auch schon Onkel Georg bei dessen Olympiasieg in Squaw Valley trainiert hatte, betreut. Roscher war schließlich auch derjenige, der Dieter als jüngsten Teilnehmer für die Vierschanzen–Tournee 1984/85 nominierte.
 
Diese erste Saison im Konzert der ganz Großen war zum schnuppern. Allerdings nur ein Jahr später verbuchte Dieter seinen ersten internationalen Erfolg. Beim traditionellen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen wurde er Elfter mit Sätzen auf 100 und 96 Meter.

zweiter Teil des Porträts
 

Dieter Thoma